EINFÜHRUNG
Auf den ersten Blick scheint mein Herangehen an gewisse Lichtsituationen immer etwas unerwartet: Warten, Jagen und Nachhelfen. Warum nicht mit hellem Sonnenlicht beginnen, sich dann durch die verschiedenen Tageszeiten arbeiten und zu verschiedenen Bewölkungsstadien wechseln? Ganz einfach: Für einen Metereologen wäre das ganz sinnvoll, für Fotografen funktioniert das jedoch nicht – so zumindest meine Erfahrung. Fotografen reagieren ganz anders auf eine Reihe schöner Tage als auf einen stürmischen Tag. Der große Unterschied besteht dabei zwischen planbarem und völlig unerwartetem Licht.
Sämtliches Licht in diesem Buch ist durch Ort und Uhrzeit vorgegeben. Sie können es auch »gefundenes Licht« nennen. Meistens handelt es sich um natürliches ...
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