Linux Virtual Server (LVS)

Der Linux Virtual Server implementiert einen Layer-4-Switch im Kernel des Betriebssystems, auf dem der LVS läuft. Über den Switch werden eingehende Verbindungen an eine Reihe von Servern verteilt, auf denen der Dienst tatsächlich läuft. Dieser sogenannte Director macht nichts anderes, als die eingehenden Verbindungen zu verteilen. Da der Switch auf Layer 4 (tcp oder udp) arbeitet, werden alle Pakete, die zu einer tcp-Verbindung gehören, an denselben Server weitergeleitet, so dass dieser die komplette Anfrage beantworten kann. Der Director kann sich aber auch um Anwendungen, die udp-Pakete verschicken, kümmern und sogar icmp-Pakete an die Server im Hintergrund verteilen.

Ein Vorteil der Verteilung auf Layer 4 ist sicherlich ...

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