Kurz nach der Jahrtausendwende arbeitete ich viel in Schwarzweiß. Da hatte die digitale Revolution gerade begonnen. Nikon und Canon brachten DSLR-Kameras auf den Markt, die einigermaßen erschwinglich waren, und die Welt der Fotografie veränderte sich rasant. Ich aber war noch nicht ganz bereit, mich auf das digitale Medium einzulassen. Ich war ein großer Anhänger von Ansel Adams und dem Zonensystem. Ich experimentierte ausgiebig mit verschiedenen Temperaturen und Zeiten meiner Entwicklungsbäder, um bei meinen Schwarzweißbildern den gewünschten Look zu erzielen.
Und da ich ein kompletter Nerd war, nahm ich alle meine Familienfotos auf 35 mm in Schwarzweiß auf. Aber ich habe alle meine Negative gescannt – das war zu jener Zeit mein »Einstieg in ...
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