O'Reilly logo

Stay ahead with the world's most comprehensive technology and business learning platform.

With Safari, you learn the way you learn best. Get unlimited access to videos, live online training, learning paths, books, tutorials, and more.

Start Free Trial

No credit card required

Diplomatie mit Gefühl

Book Description

Am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte Deutschland jedes Vertrauen verspielt. Wie versuchte die Bundesrepublik, dieses wieder zu gewinnen? Welche Rolle spielten Vertrauen, Misstrauen und Kontrolle bei der Westintegration und in den blockübergreifenden Beziehungen? Wie und warum machte der Begriff Vertrauen in der Nachkriegsdiplomatie Karriere? Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbands analysieren die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren des Ost-West-Konflikts anhand der Kategorien Vertrauen und Misstrauen. Sie fragen nach rhetorischen Strategien, nach Vertrauen als Ziel politischen Handelns sowie nach seiner Bedeutung im Denken und Handeln wichtiger Akteure. Der Sammelband erschließt so eine bisher weitgehend unberücksichtigte Dimension in der Geschichte der internationalen Beziehungen.

Table of Contents

  1. Titel
  2. Impressum
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Arbeit am Beziehungsstatus - Vertrauen und Misstrauen in den außenpolitischen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland
  5. „Vertrauen, Einsicht und guten Willen zuwecken“ - Überlegungen zu einem Zentralbegriff westdeutscher Außenpolitik
    1. 1. Eine vertrauenswerte Republik?
    2. 2. Die Rhetorik des Vertrauens im Überblick
    3. 3. Systematische Ableitungen
  6. Kontrolliertes Vertrauen - Die westdeutsche Wiederbewaffnung und das Projekt einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft
    1. 1. Vertrauen und Misstrauen im Prozess der europäischenIntegration
    2. 2. Die westdeutsche Wiederbewaffnung und die EVG.Vertrauen als Emotion und Strategie
    3. 3. Vertrauen als Analysekategorie in der europäischenIntegration
  7. Die Grenzen der „Brüderlichkeit“ - Vertrauen und Misstrauen im deutsch-deutsch-rumänischen Dreiecksverhältnis der 1960er Jahre
    1. 1. Von Beziehungen und Beziehungskrisen
    2. 2. Vertrauen unter „Bruderstaaten“
    3. 3. Rumäniens abweichender Kurs
    4. 4. Symptome der Vertrauenskrise
    5. 5. Unbeliebte Aufpasser
    6. 6. Berechenbarer Klassenfeind
    7. 7. Abschließende Überlegungen
  8. Vertrauen als Ressource der Diplomatie - Die Bundesrepublik Deutschland im KSZE-Prozess
    1. 1. Einleitung
    2. 2. Vertrauen als Ressource der Diplomatie im Kalten Krieg
    3. 3. Die Bundesrepublik und die KSZE
    4. 4. Militärische Vertrauensbildung
    5. 5. Die KSZE als Kriseninstrument
    6. 6. Rhetorik
    7. 7. Zusammenfassung
  9. Prekäres Vertrauen - François Mitterrand und Deutschland seit 1971
    1. 1. Theoretische Vorbemerkungen
    2. 2. Vertrauen als Kategorie der deutsch-französischenBeziehungen in der frühen Nachkriegszeit
    3. 3. Der fremde Nachbar: Deutschland im Urteil Mitterrands1916 bis 1981
    4. 4. Vertrauensbildende Maßnahmen gegen die incertitudes allemandes 1981 bis 1989
    5. 5. Die Erschütterung des Vertrauens im Zuge derWiedervereinigung 1989/90
    6. 6. Grenzen des Vertrauens: Mitterrand und Deutschland1990 bis 1995
    7. 7. Unfähigkeit zum Vertrauen?
  10. Kommentar
    1. 1. Diplomatiegeschichte mit Gefühl?
    2. 2. Die Natur von Vertrauen
    3. 3. Interpersonales Vertrauen zwischen Staatsoberhäupternund Spitzendiplomaten
    4. 4. Erkenntnisse und Perspektiven
  11. Abkürzungen
  12. Autorinnen und Autoren
  13. Zeitgeschichte im Gespräch