Einführung

Ich arbeite und spiele seit Mitte der 80er-Jahre online. Begonnen habe ich mit CompuServe auf meinem alten Kaypro II mit einem 300-Baud-Modem. Ich schaltete meinen Computer abends ein, wenn ich etwas Ruhe nach der Arbeit hatte und meine Tochter schlief.

Die Onlinewelt, die mir CompuServe eröffnete, bot keine schick gestalteten Seiten, Videos oder gar Fotos, sondern nur phosphorgrünen Text auf einem winzigen Bildschirm. Die frühen Internetsurfer kannten keine bessere Technologie, also kommunizierten wir mit anderen, indem wir Wörter quer durch das Land und in die ganze Welt sandten. Wir chatteten miteinander und traten Gruppen bei, um uns über unsere Hobbys und Familien auszutauschen.

Soziale Onlinegemeinschaften gibt es schon, seit es vernetzte Computer gibt. Auch wenn Jugendliche heute meinen, dass sie die derzeitige Onlinewelt erfunden haben, sind die modernen sozialen Medien nur die an das 21. Jahrhundert angepasste Fortsetzung einer Gemeinschaft, die wir schon seit langer Zeit kennen.

Viele Menschen, die damals online waren (in den frühen 80er-Jahren), sind es auch heute noch. Menschen in einem gewissen Alter möchten möglicherweise ebenfalls (nach einem langen Berufsleben) in das familiäre Gefühl einer Onlinegemeinschaft eintauchen. Auch wenn es im Titel dieses Buches für Senioren heißt, sollten Sie wissen, dass ich diesen Begriff nicht mag. Ich würde stattdessen sagen, dieses Buch wendet sich an Menschen mit einer gewissen Lebenserfahrung.

Zwar besagt ein hartnäckiges ...

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