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Geld, Kredit und Währung by Johannes Laser

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Symbolverzeichnis
B Zentralbankgeldmenge, monetäre Basis, Primärgeld; setzt sich aus B
P
und B
B
zusammen
B
B
Kassen-, Mindest- und Überschussreserve der Geschäftsbanken
B
P
Bargeldbestand der privaten Nichtbanken
BP Balance of Payment, geometrischer Ort aller Zins- und Einkommens-
kombinationen, die ein Zahlungsbilanzgleichgewicht beschreiben
C Bargeldhaltungskoeffizient der privaten Nichtbanken, d. h. Anteil der
Bargeldhaltung B
P
in Prozent des durchschnittlichen Sichteinlagen-
bestandes D
C marginale Konsumquote, 1. Ableitung der Konsumfunktion, Steigung
der Konsumfunktion, Erhöhung der privaten Konsumausgaben aus
einer Erhöhung des Einkommens um eine Einheiten (z. B. €)
C (gesamtwirtschaftliche) Konsumausgaben, Consumption (eng.)
e Exchange Rate, (nomineller) Wechselkurs, z. B.: e = x $/€, die sog.
Mengennotierung
E realer Wechselkurs, Wie viele Einheiten meiner inländischen Wäh-
rung muss ich umtauschen, damit ich die Kaufkraft, die ich im Inland
mit einer inländischen Währungseinheit realisiere auch im Ausland
erreichen kann;
Inland
Ausland
P
P
e
1
E
EK Eigenkapitalunterlegung der Kredite;
alEigenkapit
menKreditvolu
EZB Europäische Zentralbank
F Nettokapitalexport = Kapitalexport –Kapitalimport
G Governmental Spending: Staatsausgaben
Gk Grenzkosten, Erhöhung der Gesamtkosten aus der Ausweitung des
Produktions-, bzw. Bereitstellungsniveaus um eine Mengeneinheit,
1. Ableitung der Kostenfunktion
HVPI Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Maßgröße des europäi-
schen Statistikamtes Eurostat zur Bestimmung der Inflationsrate in
der €-Währungszone
I Investment(s), (gesamtwirtschaftliches) Investitionsvolumen
IS Investment(s) = Savings (Ersparnisse), geometrischer Ort aller Zins-
und Einkommenskombinationen, die ein Gütermarktgleichgewicht
beschreiben
XIV Geld, Kredit, Währung
IWF Internationaler Währungsfonds, engl.: International Monetary Funds
(IMF)
K Kassenhaltungskoeffizient, Anteil der Kassenhaltung in % des Ein-
kommens
K Kreditvolumen der Geschäftsbanken
K Geldnachfrage aus Transaktions- und Vorsichtsmotiven
K
d
Kreditnachfrage
K
s
Kreditangebot
L Geldnachfrage aus Spekulationsmotiven
LM Liquidity (Geldnachfrage) = Monetary Supply (Geldangebot), geo-
metrischer Ort aller Zins- und Einkommenskombinationen, die ein
Geldmarktgleichgewicht beschreiben
m Geldschöpfungsmultiplikator der Geschäftsbanken
m mengenmäßiges Importvolumen
M Importwert (in €)
M
1
, M
2
, M
3
Geldmengenaggregate, Zielgrößen für die Geldmengensteuerung
von Notenbanken, da sie die sog. Kaufkraft relevante Liquidität dar-
stellen
M
s
Geldangebot
P
Ausland
ausländisches Preisniveau, in Wachstumsraten (in %) ausgedrückt:
Inflationsrate des Auslandes
P
(Inland)
(inländisches) Preisniveau, in Wachstumsraten (in %) ausgedrückt:
Inflationsrate
r
GB
Reservehaltungskoeffizient der Geschäftsbanken, d. h. Anteil der
Kassen-, Mindest- und Überschussreserve B
B
in Prozent des durch-
schnittlichen Sichteinlagenbestandes D der Geschäftsbanken
r gesamtwirtschaftliches Zinsniveau = Umlaufrendite festverzinslicher
Wertpapiere des Bundes, Basis für das Zinsniveau auf den Kredit-
märkten einer Volkswirtschaft
r* gleichgewichtiger, realer Geldmarktzins (Annahme Taylors 2 %)
r
nominal
Nominalverzinsung
r
r
Leitzins der Notenbank als Orientierung für die Refinanzierungskos-
ten einer Geschäftsbank
r
real
Realverzinsung
s Insolvenzrisiko der Kreditnehmer (Bonität der Kreditnehmer)
S Savings, gesamtwirtschaftliches Sparvolumen
t Steuersatz in Prozent der Steuerbasis (hier Y: offizielles Bruttoin-
landsprodukt (BIP))
T Taxes, gesamtwirtschaftliches Steuervolumen
x Exportmenge
X Exportwert (in €)
Symbolverzeichnis XV
Y (yield, engl.: Rendite, Ertrag, Ergiebigkeit): Bruttoinlandsprodukt
(BIP), bzw. Wachstum des BIP
Y
d
Gesamtwirtschaftliche Güternachfrage, die sich aus C + I + G + (X –
M) zusammensetzt
Y
Potenzial
(Wachstum des) Produktionspotenzial(s), d. h. die (denkbare) Steige-
rung des Produktionsvolumens einer Volkswirtschaft, die ohne Auf-
bau eines zusätzlichen Inflationsdrucks realisierbar wäre, seit den
70er Jahren wuchs das Y
Potenzial
um 2 bis 2,5 % in Deutschland
Y
prognostiziert
Erwartetes Wachstum des BIPs im Betrachtungsjahr
(Y
prognostiziert
–Y
Potenzial
)
Outputlücke (= output gap): Differenz zwischen dem tatsächlichen
BIP-Wachstum und der potenziellen Entwicklung des BIP ohne zu-
sätzlichen Inflationsdruck
Y
s
Gesamtwirtschaftliches Güterangebot (= Produktionsvolumen)
α, β Gewichtungsfaktoren (Annahme Taylors jeweils 0,5 bzw. 50 %); hier
liegt die Vorstellung zugrunde, dass einer übermäßigen Preissteige-
rung im Betrachtungsjahr und einer Überauslastung der Fertigungs-
kapazitäten durch einen höheren Leitzins entgegengewirkt werden
sollte und umgekehrt ( = et vice versa)
п Inflationsrate
п
prognostiziert
erwartete Inflationsrate im Betrachtungsjahr (= Berichtsjahr)
п
Ziel
Inflationsziel einer Notenbank (angestrebte Inflationsrate einer No-
tenbank), seit 1999 strebt die EZB eine Inflationsrate unter aber na-
he 2 % p.a. an; die Bank of England hingegen hat ein Inflationsziel
von 2,5 %
(п
prognostiziert
п
Ziel
)
Inflationslücke (inflation gap), d. h. die Differenz zwischen prognosti-
zierter Inflationsrate des Berichtsjahres und des Inflationsziels

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