3.2.2Weiterbetrieb in den roten Zonen

Einige Unternehmen konnten ihren Betrieb im deutschen und im französischen Evakuierungsgebiet fortführen: Sie transportierten die Produktionsmittel nicht nur ab, sondern nutzten sie vor Ort in der roten Zone im Rahmen einer Geschäftstätigkeit weiter. Diese Handlungsoption trat oftmals in Kombination mit anderen auf. So führten die immobilen Hütten- und Bergwerksgesellschaften ihren Betrieb in den roten Zonen eingeschränkt fort und gründeten gleichzeitig eine Abwicklungsstelle, wenn nicht gar einen Ausweichbetrieb im Landesinnern. Die Kombination verschiedener Handlungsoptionen erlaubte es ihnen, einerseits materielle Wertverluste auf dem heimischen Werksgelände zu minimieren und andererseits Umsatz zu generieren. ...

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