Kapitel 6
310
Möchten Sie von Grund auf neu beginnen, wäre Neues Dokument
erstellen die richtige Wahl. Hätten Sie nach dem Starten von Writer
mit der Gestaltung angefangen und möchten dieses Dokument nun
verwenden, müssten Sie sich für die Option Bestehendes Dokument
verwenden entscheiden.
Durch Ihre Wahl wurde die Schaltfläche Weiter aktiviert und Sie kön-
nen mit einem Klick darauf ins nächste Dialogfenster gelangen.
2. Schritt: Der Dokumenttyp
In diesem Schritt geht es darum, welchen Dokumenttyp Sie erstellen
möchten.
Zwar ist im Zeitalter des Internets auch der Versand als E-Mail-Nach-
richt möglich, doch in unserem Beispiel soll das Angebot mit der her-
kömmlichen Post verschickt werden.
Abb. 6.29: Wie wird der Serienbrief verschickt?
Belassen Sie es deshalb bei der Vorgabe Brief und Sie gelangen mit
einem Klick auf Weiter zu den Einstellungen für den Adressblock.
3. Schritt: Der Adressblock
Zunächst müssen Sie Writer mitteilen, aus welcher Adressenliste die
Daten für den Brief bezogen werden. Hier kommt nun Base ins Spiel.
Klicken Sie im Bereich Adressblock einfügen auf die Schaltfläche Ad-
ressenliste auswählen.
Datenbanken mit Base
311
Abb. 6.30: Den Adressblock einfügen
Im Fenster Empfängerliste auswählen müssen Sie nun die gewünsch-
te Adressliste auswählen. Sollte sich die gewünschte Adressliste nicht
im Listenfeld befinden, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen
und stellen über das Dialogfenster Öffnen den Speicherort der Da-
tenbankdatei ein. Nach der Auswahl müssen Sie angeben, welche
Tabelle oder Abfrage der Datenbank Sie verwenden möchten.
Abb. 6.31: Wo benden sich die gewünschten Adressen?
Markieren Sie die gewünschte Tabelle oder Abfrage und bestätigen
Sie mit OK. Daraufhin befindet sie sich in der Empfängerliste. Schlie-
ßen Sie dieses Fenster mit OK.
Alsdann geht es darum, welchen Adressblock das Dokument erhal-
ten soll. Es werden zwei Beispiele aufgelistet, die Sie per Mausklick
übernehmen können. Das Ergebnis sehen Sie im untersten Feld an-
gezeigt.
Kapitel 6
312
Abb. 6.32: Die Wahl des Adressblocks
Dies dürfte jedoch noch nicht überzeugen, da einige Felder noch
nicht zugewiesen sind und der Aufbau nicht den gängigen Anforde-
rungen entspricht.
Deshalb müssen wir uns an die eigene Gestaltung machen und die
Schaltfläche Mehr anklicken. Im folgenden Dialogfenster ist die Aus-
wahl zwar größer, aber es passt immer noch nicht so recht. Deshalb
gestalten wir das Anschriftenfeld selbst und klicken auf Neu.
In dem folgenden Dialogfenster Neuer Adressblock finden Sie auf
der linken Seite eine Auswahl an Adresselementen. Verzweifeln Sie
nicht, wenn Sie die Ihnen bekannten Namen nicht finden. Dieses
„Problem“ werden wir im Anschluss lösen.
Zunächst geht es um die Anordnung innerhalb des Adressfeldes.
Markieren Sie das Adresselement Vorname und befördern Sie es mit-
hilfe des nach rechts weisenden Pfeils in das Feld Adresselemente
hierher ziehen. Klicken Sie mit der Maus unter Adresselemente auf
Name und fügen Sie das Element neben Vorname ein. Darunter set-
zen Sie das Element Adresszeile 1 und darunter wiederum die Ele-
mente Postleitzahl und Stadt. Die Leerzeichen erzeugen Sie jeweils
mithilfe der Pfeilschaltfläche Nach rechts.
Datenbanken mit Base
313
Abb. 6.33: So sollte es jetzt aussehen
Mit OK beenden Sie diese Arbeiten. Ebenso schließen Sie mit OK
das Dialogfenster Adressblock wählen. Zurück im Ausgangsfenster
müssen Sie nun diesen Feldern die Spaltentitel aus Ihrer Datenbank
zuordnen.
Abb. 6.34: Bringen Sie Ordnung ins System
Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche Felder zuordnen.
Über die einzelnen Listenfelder müssen Sie nun den Adresselemen-
ten die Felder Ihrer Datenquelle zuordnen. Wenn Sie das erste Feld
anklicken, werden Sie gleich erkennen, dass hier die Felder der ver-
bundenen Datenbank auftauchen.
Kapitel 6
314
Abb. 6.35: Die Felder der Datenbank zuweisen
Verbinden Sie nun nach und nach die noch nicht zugewiesenen Fel-
der mit denen Ihrer Datenbank. Als Kontrolle, ob Sie dabei das rich-
tige Feld erwischt haben, wird Ihnen unmittelbar danach der erste
Datensatz Ihrer Datenbank angezeigt. Achten Sie auch darauf, dass
einige Felder noch nicht angezeigt werden und Sie die Bildlaufleiste
verwenden müssen, um sie sehen zu können, und dass einige Felder
nicht zugewiesen werden, also mit [Keine] belegt bleiben. Schließen
Sie Ihre Arbeiten mit OK ab.
Anschließend sollten Sie mithilfe der beiden Schaltflächen am un-
teren Rand des letzten Feldes sich einmal die Datensätze ansehen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Adressblock des nächsten Dokuments
ansehen.
Abb. 6.36: Hat alles geklappt?
Ist alles in Ordnung, können Sie sich mit Weiter zum nächsten Dia-
logfenster begeben.

Get LibreOffice 5 now with O’Reilly online learning.

O’Reilly members experience live online training, plus books, videos, and digital content from 200+ publishers.