Kapitel 2
134
Abb. 2.115: Die Umrandung entfernen
Bestimmt ist Ihnen schon aufgefallen, dass der Text nicht ganz links
steht. Das liegt daran, dass in einer Tabelle standardmäßig ein gerin-
ger Abstand zum Tabellenrand eingehalten wird.
Dies gilt es zu ändern. Dazu klicken Sie in der Symbolleiste Tabelle
abermals auf die Schaltfläche Tabelleneigenschaften, um das Dialog-
fenster Tabellenformat auf den Schirm zu holen.
Darin aktivieren Sie die Registerkarte Umrandung und stellen dann
im Bereich Abstand zum Inhalt die Werte Links, Rechts, Oben und
Unten auf 0,00 cm ein.
Abb. 2.116: Eine letzte Korrektur
Stellen Sie abschließend den Cursor in die letzte Zeile.
Textdokumente mit Writer
135
An dieser Stelle soll das Erstellungsdatum des Briefs in aktualisier-
barer Form eingegeben werden. Wählen Sie dazu die Befehlsfolge
Einfügen / Feldbefehl / Datum.
Abb. 2.117: Das Datum einfügen
Betre
Als Nächstes folgt der Betreff. Dabei handelt es sich um eine stich-
wortartige Inhaltsangabe des Briefs, die sich auf den ganzen Inhalt
bezieht. Das Wort Betreff wird heutzutage nicht mehr geschrieben.
Eine lange Betreffangabe können Sie auf zwei Zeilen verteilen.
Der Betreff beginnt zwei Leerzeilen unterhalb der Bezugszeile bzw.
des Informationsblocks.
Als Formatierung ist lediglich eine Fettung möglich, ansonsten ist der
Betreff linksbündig ausgerichtet und enthält kein Satzendzeichen.
Abb. 2.118: Der Betre
Nach dem Betreff folgen weitere zwei Leerzeilen.
Kapitel 2
136
Anrede
Die Anrede beginnt in der dritten Zeile nach dem Betreff.
Bei der Anrede gilt der Grundsatz, dass man den Briefpartner mög-
lichst mit seinem – richtig geschriebenen – Namen anreden sollte.
Die klassischen Anreden sind sicherlich die allseits bekannten Sehr
geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Frau und Sehr geehrter
Herr. Bei diesen förmlichen Anreden kann man eigentlich nichts
falsch machen.
Bevor Sie diese jetzt eingeben, geben Sie nur die Buchstaben sgdh
ein.
Abb. 2.119: Wird das etwa eine indische Anrede?
Fügen Sie jetzt ein Komma ein.
Writer ersetzt diese Buchstabenkombination durch die komplette An-
rede.
Abb. 2.120: Was so ein kleines Zeichen bewirken kann!
Es handelt sich hierbei um die AutoKorrektur-Funktion (Menü Ex-
tras / AutoKorrektur-Optionen). Dort können Sie sich eigene Kür-
zel anlegen, die Ihnen beispielsweise eine geschlechtsspezifische
Eingabe oder die Ihres Namens über Ihr Monogramm ermögli-
chen.
Textdokumente mit Writer
137
Brieftext
Nach der Anrede folgt der Brieftext mit einer Zeile Abstand.
Falls Ihnen kein Text einfällt, können Sie zu Übungszwecken den aus
der folgenden Abbildung eingeben.
Abb. 2.121: Den Text gestalten Sie nach Ihren Wünschen
Das Telefonsymbol finden Sie unter Einfügen / Sonderzeichen,
wenn Sie die Schriftart Wingdings wählen.
Unterschriftenblock
Der Unterschriftenblock bildet den Abschluss des Briefs. Auch er ist
einfach linksbündig ausgerichtet und wird durch eine Leerzeile vom
letzten Absatz getrennt. Im Regelfall besteht er aus der Grußformel,
die kein Satzendzeichen enthält, und der handschriftlichen Unter-
schrift.
Für die Grußformel geben Sie lediglich mfg ein; die AutoKorrektur
von Writer erledigt dann den Rest für Sie.
Eine eventuell automatisch vorgenommene Nummerierung (we-
gen des Bindestrichs) nehmen Sie einfach mit S + z zurück.
Kapitel 2
138
Abb. 2.122: Der Unterschriftenblock
Erste Fußzeile
Nachdem die erste Seite „steht“, geht es an die Arbeit für die erste
Fußzeile.
Auch diese muss erst eingeschaltet werden. Rufen Sie über Format /
Seite das Dialogfenster Seitenvorlage: Erste Seite auf und setzen Sie
ein Häkchen in das Kontrollkästchen Fußzeile einschalten.
Abb. 2.123: Die Fußzeile einschalten

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