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Mediensprache, 4th Edition

Book Description

Das Buch bietet eine umfassende Einführung in den aktuellen Stand der Medienlinguistik. So werden einerseits grundlegende kommunikationstheoretische Begriffe vorgestellt („Autor“, „Medium“, „Kommunikationsform“, „Medientext“, „Intertextualität“ usw.), andererseits werden – nach einem kurzen historischen Rückblick – die wichtigsten sprachlichen Phänomene in den heutigen deutschsprachigen Massenmedien Presse, Radio und Fernsehen an aktuellem Beispielmaterial beschrieben (Mündlichkeit und Schriftlichkeit, das sprachliche Profil des „Moderators“, mediale Textsorten, insbesondere Nachrichten, ihre kulturellen und narratologischen Aspekte, Standardsprache und Dialekte etc.). Dabeiebenso berücksichtigt istdas Verhältnis der Sprache zu anderen Zeichensystemen (Bilder, Geräusche). Ausführlich werden auch massenmediale Texte der Neuen Medien und ihr Verhältnis zu den Texten der „alten“ Medien diskutiert.

Diese vierte Auflage des Studienbuchs Mediensprache ist eine Neubearbeitung und Weiterführung der dritten Auflage von 2005.

Table of Contents

  1. Titel
  2. Impressum
  3. Vorwort
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. 1 Kommunikationstheoretische Merkmale
    1. 1.1 Massenkommunikation
    2. 1.2 Die Kommunikatoren
    3. 1.3 Die Rezipienten
    4. 1.4 Richtung der Kommunikation
      1. (1) - Presse
      2. (2) Radio und Fernsehen
    5. 1.5 Kommunikationskreise
    6. 1.6 Kommunikative Funktionen
    7. 1.7 Öffentlich – privat
    8. 1.8 Raumzeitliche Konstellation zwischen Kommunikator, Text und Rezipient
  6. 2 Historische Aspekte
    1. 2.1 Grundsätzliches und Forschungsgeschichtliches
    2. 2.2 Die Zeitung vom 17. bis 19. Jahrhundert
      1. 2.2.1 Die Anfänge
      2. 2.2.2 Externe Bedingungen
        1. 2.2.2.1 Autoren, Schreiborte und Übermittlungswege
        2. 2.2.2.2 Informationsgewinnung
        3. 2.2.2.3 Thematische Aspekte
        4. 2.2.2.4 Rezeption der Zeitung
      3. 2.2.3 Struktur der Zeitung
      4. 2.2.4 Sprache der Texte
      5. 2.2.5 Unterhaltende Beiträge
        1. (a) Soft news
        2. (b) Spot news
      6. 2.2.6 Information und Meinungsbildung
      7. 2.2.7 Stilistische Vorbilder
      8. 2.2.8 Professionalisierung und ihre sprachlichen Folgen
    3. 2.3 Neue subsidiäre Medien
    4. 2.4 Zwischen Film und Fernsehen: die Wochenschau
    5. 2.5 Geschichte der Fernsehnachrichten
  7. 3 Der Medientext
    1. 3.1 Objekt der Medienlinguistik
    2. 3.2 Semiotische Elemente
    3. 3.3 Abgrenzungsprobleme – Übergangsbereiche
  8. 4 Intertextualität
    1. 4.1 Grundbegriffe
      1. 4.1.1 Diachrone Intertextualität
      2. 4.1.2 Synchrone Intertextualität
      3. 4.1.3 Typologische Intertextualität
      4. 4.1.4 Inter- und intratextuelle Relationen
    2. 4.2 Das Zitat
      1. 4.2.1 Grundbegriffe
        1. 4.2.1.1 Zitat
        2. 4.2.1.2 Direkte/indirekte Rede
        3. 4.2.1.3 Slipping
        4. 4.2.1.4 Teil-Zitat
        5. 4.2.1.5 Redesignalisierende Verben
        6. 4.2.1.6 Die Quelle des Zitats
      2. 4.2.2 Formen und Funktionen medialen Zitierens
        1. 4.2.2.1 Direkte Rede in Zeitungen
        2. 4.2.2.2 Original-Zitate in Radio und Fernsehen
        3. 4.2.2.3 Unterschiede zwischen den Medien
        4. 4.2.2.4 Gesprochenes vs. geschriebenes Zitat
        5. 4.2.2.5 Bild- und Musikzitat
  9. 5 Intratextualität
    1. 5.1 Schlagzeilen und Lead in der Presse
      1. 5.1.1 Schlagzeilen
        1. (a) Einfache vs. zusammengesetzte Schlagzeile
        2. (b) Syntax
        3. (c) Lexik und Phraseologie
        4. (d) Semantisches Verhältnis Schlagzeile – Fließtext
      2. 5.1.2 Lead
    2. 5.2 Intratextualität in Radio und Fernsehen
      1. 5.2.1 Typen von Intratextualität
      2. 5.2.2 Schlagzeilen im Radio
      3. 5.2.3 Schlagzeilen im Fernsehen
    3. 5.3 Zwischen Inter- und Intratext
      1. 5.3.1 Programmverbindungen
      2. 5.3.2 Weitere Grenzbereiche
    4. 5.4 Das Zusammenspiel von inter- und intratextuellen Bezügen
  10. 6 Mündlichkeit und Schriftlichkeit
    1. 6.1 Linguistische Konzepte und Termini
    2. 6.2 Dialog in der Presse
    3. 6.3 Schrift im Fernsehen
      1. 6.3.1 Intradiegetische Texte
      2. 6.3.2 Extradiegetische Texte
      3. 6.3.3 Intra- und extradiegetische Texte im gleichen Beitrag
    4. 6.4 Sekundär gesprochene Texte
    5. 6.5 Primär gesprochene Texte
  11. 7 Realität – Fiktion – Inszenierung
    1. 7.1 Realität und Fiktionalisierung
    2. 7.2 Außermediale Realität, die im Medium „nur“ präsentiert wird
    3. 7.3 Innermediale nicht-fiktionale Realität
    4. 7.4 Im Medium nachgespielte außermediale Wirklichkeit
    5. 7.5 Spiel mit Realität und Fiktion: die versteckte Kamera
    6. 7.6 Nicht ohne weiteres erkennbare Arten von Fiktionalisierung
  12. 8 Presse-Textsorten
    1. 8.1 Medientextsorten – Allgemeines
    2. 8.2 Kriterien und Klassifikationen
    3. 8.3 Einzelne Textsorten
      1. 8.3.1 Meldung
      2. 8.3.2 Bericht
      3. 8.3.3 Kommentar
      4. 8.3.4 Reportage
      5. 8.3.5 Interview und Zitatenbericht
    4. 8.4 Tendenzen
      1. 8.4.1 Vermischung der Textsorten
      2. 8.4.2 Annäherung an den Hypertext
        1. 1. Multimedialität
        2. 2. De-Linearisierung
      3. 8.4.3 Ein neuer Presse-Typ: Gratispresse
  13. 9 Nachrichtensendungen
    1. 9.1 Radionachrichten
      1. 9.1.1 Standard-Form
        1. 9.1.2 Nachrichtenmagazine
      2. 9.2 Textsorten in Fernsehnachrichten
        1. 9.2.1 Formate
        2. 9.2.2 Textsorten
        3. 9.2.3 Zur Sprache einzelner Textsorten
          1. 9.2.3.1 Sprechermeldung und Anmoderation
          2. 9.2.3.2 Filmmeldung
          3. 9.2.3.3 Korrespondentenbericht
          4. 9.2.3.4 Kommentar
          5. 9.2.3.5 Interview
          6. 9.2.3.6 Statement
        4. 9.2.4 Tendenzen
      3. 9.3 Narration
        1. 9.3.1 Nachrichten als Erzählungen
        2. 9.3.2 Der Erzähler als Interpret
        3. 9.3.3 Die Perspektivik des Erzählers
        4. 9.3.4 Das Wissen des Erzählers
        5. 9.3.5 Die Quellen der erzählten Geschichte
        6. 9.3.6 Der TEXT des Erzählers
  14. 10 Moderation
    1. 10.1 Magazin und Moderation
    2. 10.2 Moderation in Radio-Begleitprogrammen
      1. 10.2.1 Das Konzept „Moderator“
      2. 10.2.2 Der Text des Moderators
        1. 10.2.2.1 Kurztexte
        2. 10.2.2.2 Scherz und Ernst
      3. 10.2.3 Der Moderator und sein situatives Umfeld
      4. 10.2.4 Veränderungen
        1. 10.2.4.1 Co-Moderation
        2. 10.2.4.2 Formalität und Informalität
        3. 10.2.4.3 Erweitertes Funktionsspektrum
        4. 10.2.4.4 Hörer-Telefon
        5. 10.2.4.5 Scharnierfunktion
  15. 11 Fachexterne Kommunikation
    1. 11.1 Fachkommunikation – Medienkommunikation
    2. 11.2 Techniken der Vermittlung von Fachwissen
      1. 11.2.1 Lexikalische Erläuterungen
      2. 11.2.2 Reduktion der Komplexität
      3. 11.2.3 Personalisierung
      4. 11.2.4 Dramatisierung und Emotionalisierung
    3. 11.3 Zwei zusammenhängende Beispiele
      1. 11.3.1 Presse: Das schwarze Loch
      2. 11.3.2 Fernsehen: Gesundheitssendung
    4. 11.4 Vergleich der Medien
  16. 12 Areale Aspekte
    1. 12.1 Die nationalen Varianten des Deutschen
    2. 12.2 Standardsprache – Umgangssprache – Mundarten
    3. 12.3 Ein Beispiel: Deutsche Schweiz
      1. 12.3.1 Diglossie in den Medien
      2. 12.3.2 Radio
      3. 12.3.3 Fernsehen
        1. 12.3.3.1 Die Verteilung der Varietäten
        2. 12.3.3.2 Faktoren der Sprachwahl im einzelnen
  17. 13 Text und Bild
    1. 13.1 Das Problem
    2. 13.2 Das Bild
      1. 13.2.1 Produktion
      2. 13.2.2 Mediale Aspekte
      3. 13.2.3 Semantische Aspekte
      4. 13.2.4 Semiotische Aspekte
      5. 13.2.5 Pragmatisch-funktionale Aspekte
      6. 13.2.6 Interaktive Aspekte
      7. 13.3 Text – Bild – Relationen
      8. 13.3.1 Formale Relationen
        1. 13.3.1.1 Intradiegetisch/extradiegetisch
        2. 13.3.1.2 Synchron/ asynchron
        3. 13.3.1.3 Syntop/asyntop
        4. 13.3.1.4 live/non-live
        5. 13.3.1.5 Überlappend/nicht-überlappend
      9. 13.3.2 Semantische Relationen
      10. 13.3.3 Pragmatisch-funktionale Relationen
      11. 13.3.4 Der Fluss der Informationen auf beiden Kanälen und ihr wechselseitiger Bezug
  18. 14 „Neue Medien“
    1. 14.1 „Massenmedien“ in den „Neuen Medien“
    2. 14.2 Hypertexte
    3. 14.3 Online-Zeitungen und Online-Zeitschriften
      1. 14.3.1 Multimodalität: Text, Bild, Film und Ton
      2. 14.3.2 Non-Linearität: Cluster-Texte
      3. 14.3.3 Interaktivität/Interaktion: Leserbriefe, Kommentarfunktion, Diskussionsforen
      4. 14.3.4 Virtualität
    4. 14.4 Hypertext-typische Gestaltungsprobleme bei Online-Zeitungen
      1. 14.4.1 Die Einstiegsseite
      2. 14.4.2 Navigation
      3. 14.4.3 Sequenzierung und Rahmung
      4. 14.4.4 Online-Zeitung: Kopie oder Alternative zur Printversion?
  19. 15 „Made-for-mobile“: Analoge und digitale Zeitungen im Vergleich
    1. 15.1 Transmedialität – Intermedialität – Medienwechsel
    2. 15.2 Intermedialer Vergleich
  20. Literaturverzeichnis
  21. Anhang - Transkriptionsrichtlinien
  22. Abkürzungen für Medien
  23. Index