Rückstellungsberechnung für Resturlaub
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Abbildung 6.13 Nutzen Sie die Funktion SVERWEIS(), um die Informationen beider Importdateien miteinander zu verknüpfen
Für das Arbeiten mit der Tabelle ist es vorteilhaft, immer die oberen vier Zeilen als Tabellenkopf auf
dem Arbeitsblatt zu sehen. Ferner sollten die Personalnummer und der dazugehörende Name des
Beschäftigten immer am linken Rand der Tabelle erscheinen, ungeachtet dessen, wie weit sich die
Tabelle nach rechts ausdehnt. So haben Sie diese wichtigen Spalten immer im Blick. Fixieren Sie diese
Bereiche der Tabelle, indem Sie die Zelle D5 markieren und den Menübefehl Fenster/Fenster fixieren
aufrufen.
Berechnen des Rückstellungsbetrags
Die Tabelle auf dem Arbeitsblatt Urlaubsrückstellungen enthält nun alle zur Berechnung erforder-
lichen Werte. Um das Arbeiten in der Tabelle auch bei Änderungen in den externen Datenquellen,
den Textimporten aus dem Entgeltabrechnungs- und dem Zeitwirtschaftssystem, zu erleichtern, soll-
ten Sie die Eigenschaften des externen Datenbereiches überprüfen. Das gleichnamige Dialogfeld errei-
chen Sie über die Schaltfläche Datenbereichseigenschaften in der Symbolleiste Externe Daten.
Im Dialogfeld Eigenschaften des externen Datenbereiches muss zwingend die Option Formeln in
angrenzenden Zellen ausfüllen aktiviert sein. Der Hintergrund: Bei einer Änderung der Datenquellen können
Datensätze hinzukommen. Damit auch diese zusätzlichen Zeilen mit den soeben erstellten Formeln versehen
werden, ergänzt das Programm die Formeln automatisch. Dieser Automatismus bei der Anpassung an eine vergrößerte
Anzahl der Datensätze wird durch die zuvor genannte Option bewerkstelligt.
WICHTIG
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Kapitel 6: Abschlussarbeiten und unterjährige Berechnungen
Um den Rückstellungsbetrag zu ermitteln, muss zunächst der Tageswert eines jeden Beschäftigten
bestimmt werden. Da diese Information später zu Sortierungs- und Gruppierungszwecken interes-
sant sein kann, wird der Tageswert in einer eigenen Spalte, der Spalte R, dargestellt. Der Wert wird
durch das Verhältnis vom Monatsentgelt zum Ta g es f a k t or errechnet. Damit die Nachkommastellen
kaufmännisch korrekt wiedergegeben werden, runden Sie das Ergebnis der Division durch die Funk-
tion
RUNDEN(). Die Formel hierfür lautet
=RUNDEN(Monatsentgelt/Tagesfaktor;2)
Wie die Formel zeigt, wird die Berechnungslogik durch eine vernünftige Wahl von Namen sofort
plausibel und nachvollziehbar. Der zweite Parameter der Funktion
RUNDEN() gibt die Anzahl der Nach-
kommastellen an, dabei wird immer kaufmännisch gerundet. Kopieren Sie die Formel über das Aus-
füllkästchen bis zum Ende der Liste.
Mit dem Produkt aus Ta g e s w e r t und der Anzahl der Resturlaubstage können Sie in der Spalte S den
Rückstellungsbetrag bilden. Die Formel wird wie folgt erstellt:
=RUNDEN(Tageswert*Resturlaub;2)
Kopieren Sie die Formel mit dem Ausfüllkästchen bis an das Ende der Liste. Mit (Strg)+(1) oder dem
Befehl Zellen formatieren im Kontextmenü sollten Sie den Spalten P, R und S ein Währungsformat
zuweisen.
Diese Lösung finden Sie zum Vergleichen als Beispieldatei Rückstellung_Urlaub.xls im Ordner
\Buch\Kap06 auf der Buch-CD.
Abbildung 6.14 Achten Sie darauf, dass die Option Formeln
in angrenzenden Zellen ausfüllen aktiviert ist, damit die
Tabelle bei Aktualisierungen aus der Datenquelle angepasst
wird
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