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Microsoft Windows 7 - Die technische Referenz by Jerry Honeycutt, Tony Northrup, Mitch Tulloch

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558 Kapitel 16: Verwalten von Laufwerken und Dateisystemen
2. Klicken Sie die neue Festplatte mit der rechten Maustaste an und klicken Sie dann auf Daten-
trägerinitialisierung. Klicken Sie auf OK.
3. Klicken Sie die neue Festplatte mit der rechten Maustaste an und klicken Sie dann auf Neues ein-
faches Volume (oder wählen Sie einen anderen Volumetyp, sofern verfügbar). Folgen Sie der An-
leitung.
Die neue Festplatte kann nun genauso verwendet werden wie jede andere Festplatte.
Verwenden Sie im DiskPart-Befehlszeilentool in einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten den
Befehl
create vdisk und geben Sie den Parameter file mit dem Namen der Datei und den Parameter
maximum an, um die maximale Größe der Festplatte in MByte festzulegen. Der folgende Befehl zeigt,
wie man eine VHD-Datei unter C:\vdisks\disk1.vdh mit einer maximalen Dateigröße von 16 GByte
(oder 16.000 MByte) anlegt.
DiskPart
Microsoft DiskPart-Version 6.1.7600
Copyright (C) 1999-2008 Microsoft Corporation.
Auf Computer: WIN7
DISKPART> create vdisk file="C:\vdisks\disk1.vhd" maximum=16000
DiskPart hat die Datei für virtuelle Datenträger erfolgreich erstellt.
Weitere Optionen werden angezeigt, wenn Sie in der DiskPart-Eingabeaufforderung help create
vdisk eingeben.
Nachdem Sie eine VHD erstellt haben, müssen Sie die VHD einbinden, eine Partition erstellen, der
Partition
einen
Laufwerkbuchstaben
zuweisen
und
sie
formatieren,
damit
sie
verwendet
werden
kann.
Das folgende Skript zeigt, wie man diese Arbeit automatisiert (es muss in einer DiskPart-Sitzung
ausgeführt werden).
create vdisk file="C:\vdisks\disk1.vhd" maximum=16000
attach vdisk
create partition primary
assign letter=g
format
Dateisystemfragmentierung
Wenn auf Datenträgern Dateien erstellt, geändert oder gelöscht werden, ändern sich die Größe und
vielleicht auch die Position der Dateien. Der innere Aufbau des Volumes wird immer komplexer.
Wenn eine Datei vergrößert werden muss und direkt im Anschluss an die Datei keine Speicherblöcke
frei sind, legt das Dateisystem die neuen Teile der Datei automatisch dort ab, wo Platz frei ist. Dann
nimmt es in den Verwaltungsdatenstrukturen die entsprechenden Einträge vor, damit die ganze Datei
nach außen als eine logische Einheit verfügbar ist, obwohl die Datei nun intern aus zwei oder mehr
Fragmenten besteht.
Die Fragmentierung ist also ein ganz normaler Vorgang, der sich für den Benutzer unsichtbar hinter
der Bühne abspielt. Das Problem ist, dass im Lauf der Zeit immer mehr Dateien fragmentiert werden
und sogar sehr stark fragmentiert werden können, wodurch sich der Zeitbedarf des Festplattencon-
trollers erhöht, um alle Fragmente zusammenzubekommen. Dadurch wird nicht nur der Dateizugriff
langsamer, sondern es steigt auch die mechanische Belastung des Festplattenlaufwerks.

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