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Microsoft Windows 7 - Die technische Referenz by Jerry Honeycutt, Tony Northrup, Mitch Tulloch

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Zuverlässigkeitsüberwachung 867
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Wenn Sie im Abschnitt Prozesse mit Netzwerkaktivität dieser Registerkarte die Kontrollkästchen
ausgewählter Prozesse aktivieren, werden die angezeigten Daten gefiltert.
Netzwerkaktivität Zeigt
zu
jedem
Prozess,
der
auf
das
Netzwerksubsystem
des
Computers
zugreift,
den Abbildnamen, die PID, die Adresse (IP, NetBIOS oder FQDN), mit der dieser Prozess verbun-
den ist, die durchschnittliche Zahl der pro Sekunde gesendeten Bytes, die durchschnittliche Zahl
der pro Sekunde empfangenen Bytes und die durchschnittliche Zahl der pro Sekunde übertragenen
Bytes an.
TCP-Verbindungen Zeigt zu jeder TCP-Verbindung auf dem Computer den Abbildnamen, die
PID, die lokale Adresse und Portnummer, die Remoteadresse und -portnummer, den Prozentsatz
der verlorenen Pakete und die Round-Trip-Latenz in Millisekunden an.
Überwachungsports Zeigt zu jedem überwachten Port des Computers den Abbildnamen, die PID,
die IP-Adresse, die Portnummer, das Netzwerkprotokoll und den Firewallportstatus an.
Abbildung 21.8 Zuverlässigkeitsüberwachung
Zuverlässigkeitsüberwachung
Die Zuverlässigkeitsüberwachung bietet eine grafische Übersicht, wie sich die Stabilität eines Com-
puters über einen längeren Zeitraum hinweg verändert. Sie finden hier auch detaillierte Informationen
über Einzelereignisse, die sich unter Umständen auf die Gesamtstabilität des Systems auswirken (Ab-
bildung 21.8). Die Zuverlässigkeitsüberwachung beginnt sofort nach der Systeminstallation damit,
Daten zu sammeln. Diese Daten zeigt sie in Diagrammform an, sodass leicht zu erkennen ist, welche
868 Kapitel 21: Pflegen der Desktopcomputer
Treiber, Anwendungen oder Hardware Stabilitäts- oder Zuverlässigkeitsprobleme auf dem Computer
verursachen. Sie haben folgende Möglichkeiten, die Zuverlässigkeitsüberwachung zu öffnen:
Tippen Sie im Suchfeld des Startmenüs Zuverlässigkeit ein und klicken Sie auf Zuverlässigkeits-
verlauf anzeigen, wenn es in der Gruppe Programme aufgelistet wird.
Geben Sie im Suchfeld des Startmenüs oder in einer Eingabeaufforderung den Befehl perfmon
/rel ein und drücken Sie die
EINGABETASTE.
Öffnen Sie die Leistungsüberwachung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten
Überwachungstools und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Systemzuverlässigkeit anzeigen.
Die Zuverlässigkeitsüberwachung verfolgt fünf Ereigniskategorien:
Anwendungsfehler
Windows-Fehler
Verschiedene Fehler
Warnungen
Informationen
Funktionsweise der Zuverlässigkeitsüberwachung
Die Zuverlässigkeitsüberwachung sammelt und verarbeitet Daten mit der Reliability Analysis Com-
ponent (RAC) von Windows 7. Daten werden automatisch von der ausführbaren Datei der Zuverläs-
sigkeitsanalysemetrikberechnung (Racagent.exe) gesammelt, die auch als RACAgent-Prozess be-
zeichnet wird. RACAgent analysiert, sammelt und korreliert Benutzerunterbrechungen im Betriebs-
system, in Diensten und in Programmen und verarbeitet die Daten zu Zuverlässigkeitsmetriken. RAC-
Agent läuft als verborgene geplante Aufgabe namens RACAgent und sammelt bestimmte Ereignisse
aus dem Ereignisprotokoll. RACAgent läuft einmal pro Stunde, wobei er die relevanten Ereignis-
protokolldaten sammelt, und verarbeitet diese Daten einmal alle 24 Stunden, sodass Stabilitätsdaten
nicht unmittelbar nach der Installation zur Verfügung stehen.
Sobald die Daten gesammelt sind, verarbeitet RACAgent diese Informationen mit einem gewichteten
Algorithmus. Das Ergebnis der Datenverarbeitung ist ein Stabilitätsindexwert, der von 0 bis 10 rei-
chen kann. Dabei steht 0 für die geringste Zuverlässigkeit und 10 für die höchste. Der Stabilitätsindex
und die Ergebnisse der Ereignisablaufverfolgung werden dann in Diagrammform angezeigt.
Die Daten zur Systemzuverlässigkeit werden grafisch als Datenpunkte angezeigt, die den Zuverlässig-
keitsindex des Systems an einem bestimmten Tag oder in einer bestimmten Woche angeben, je nach-
dem, welche Ansicht Sie eingestellt haben. Die horizontale Achse zeigt den Datumsbereich an, die
vertikale
Achse
den
Stabilitätsindexwert.
Das
Diagramm
verwendet
Symbole
(rote
Kreise
für
kritische
Ereignisse, gelbe Dreiecke für Benachrichtigungen und blaue Kreise für Informationen), um kenntlich
zu machen, ob am jeweiligen Tag beziehungsweise in der jeweiligen Woche ein bestimmtes Ereignis
in einer der Hauptkategorien aufgetreten ist. Sie können sich Details zu einem Ereignis oder einem
Fehler ansehen, indem Sie den Tag oder die Woche anklicken, in der das Ereignis auftrat, und dann im
unteren Listenfeld in der Zeile mit dem Ereignis auf Technische Details anzeigen klicken. Der Stabi-
litätsindex ist der wichtigste Kennwert für den zeitlichen Verlauf der Systemstabilität; er wird aus den
Daten berechnet, die von der Zuverlässigkeitsüberwachung gesammelt und verarbeitet werden. Das
Diagramm zeigt den Wert des Stabilitätsindex im ausgewählten Zeitbereich an.
Die Zuverlässigkeitsüberwachung überwacht die Zahl der Benutzerunterbrechungen pro Tag über ein
28 Tage langes Zeitfenster, wobei der letzte Tag in diesem Zeitfenster immer der aktuelle Tag ist. Der
Stabilitätsindexalgorithmus verarbeitet die Informationen und berechnet den Stabilitätsindex relativ

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