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Microsoft Windows 7 - Die technische Referenz by Jerry Honeycutt, Tony Northrup, Mitch Tulloch

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166 Kapitel 6: Entwickeln von Datenträgerabbildern
umgebung 3.0 (Windows Preinstallation Environment, Windows PE) für die Installation auf Ziel-
computern, die noch kein Betriebssystem haben, das neue DISM-Befehlszeilentool (Deployment
Image Servicing and Management, Abbildverwaltung für die Bereitstellung) für die Wartung von
Abbildern durch Hinzufügen von Treibern und Paketen, und das ImageX-Befehlszeilentool für das
Erfassen der Abbilder. Außerdem bietet das Windows AIK eine umfangreiche Dokumentation über
die Verwendung dieser Tools. Sie können das Windows AIK für Windows 7 einschließlich des Benut-
zerhandbuchs
für
das
Windows
Automated
Installation
Kit
(Windows
AIK)
und
weiterer
Dokumentation
von http://www.microsoft.com/downloads herunterladen.
Während das Windows AIK für Windows 7 die erforderlichen Abbildungstools bietet, ist das Microsoft
Deployment Toolkit (MDT) 2010 ein vollständiges Bereitstellungsframework, das die Planung, Er-
stellung und Bereitstellung von Windows 7-Abbildern von Anfang bis Ende ermöglicht und begleitet.
MDT 2010 stützt sich auf das Windows AIK für Windows 7 und bindet auch andere Tools ein, wie das
User State Migration Tool (USMT) 4.0 (das nun im Windows AIK für Windows 7 enthalten ist), das
Application Compatibility Toolkit (ACT) 5.5, Microsoft System Center Configuration Manager 2007
Service Pack 2 (SP2) und so weiter. Microsoft empfiehlt, für die Entwicklung und Bereitstellung von
Windows 7-Abbildern MDT 2010 zu verwenden. Daher liegt der Schwerpunkt dieses Kapitels auf
MDT 2010. Für Leser, die die direkte Verwendung des Windows AIK für Windows 7 vorziehen, bietet
das Benutzerhandbuch für das Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) die erforderlichen
Informationen über die Verwendung der Windows AIK-Tools.
Einführung
Gewöhnlich ist eine Bereitstellung auf Abbildbasis umso komplizierter, je mehr Abbilder erstellt und
gepflegt werden müssen. In heterogenen Umgebungen mit unterschiedlichen Anforderungen erstellen
viele Organisationen eine größere Anzahl von Abbildern. Das Hinzufügen von neuer Hardware,
Sprachpaketen, Sicherheitsupdates und Treibern erfordert gewöhnlich eine Neuerstellung aller Daten-
trägerabbilder. Für die Aktualisierung mehrerer Abbilder mit einem kritischen Sicherheitsupdate und
für die Tests der resultierenden Abbilder müssen Sie einen relativ großen Aufwand treiben. Eines der
wichtigsten Designziele von Microsoft war daher bereits bei Windows Vista und nun auch bei Win-
dows 7, die Zahl der Abbilder, die Sie erstellen und pflegen müssen, deutlich zu reduzieren, damit ihre
Wartung einfacher wird.
Ein Schlüssel zur Verringerung der Anzahl der Abbilder, die Sie erstellen und pflegen müssen, ist die
Reduzierung der Abhängigkeiten von Komponenten, die sich gewöhnlich in den Abbildern unter-
scheiden. Dazu zählen Sprachen, HALs und Gerätetreiber. Im Gegensatz zu Windows XP und frühe-
ren Windows-Versionen sind Abbilder von Windows Vista und höher zum Beispiel nicht mehr an
einen HAL-Typ gebunden (Windows Vista und höhere Versionen unterstützen nur Computer auf
ACPI-Basis [Advanced Configuration and Power Interface].) Das Betriebssystem kann die HAL er-
kennen, wenn Sie es auf einem Zielcomputer installieren. Außerdem sind Windows Vista und höhere
Versionen sprachenneutral. Das bedeutet, dass alle Sprachen als Betriebssystemkomponenten im-
plementiert werden. Das Hinzufügen oder Entfernen von Sprachpaketen ist sehr einfach. Microsoft
hat nicht nur die Abhängigkeiten reduziert, sondern Windows Vista und höhere Versionen auch mo-
dularisiert, um die Anpassung und Bereitstellung zu vereinfachen. Die Installation von Windows Vista
und höheren Versionen erfolgt mit einem Datenträgerabbildformat auf Dateibasis, das Windows Ima-
ging (WIM) genannt wird. Außerdem sind noch weitere wichtige Bereitstellungsfunktionen in den
Betriebssystemkern aufgenommen worden. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 3, »Bereit-
stellungsplattform«.

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