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Schwarz-Weiß-Fotos im Fokus by Harold Davis

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Seite 10 bis 11: Kurz vor einem frühen Sonnenuntergang im Winter stand ich auf einer Klippe über einem Strand südlich von San Francisco und fotografierte die ankommenden langen Brecher. Ich wollte den Kontrast zwischen den extrem hellen Lichtern, die durch die untergehende Sonne erzeugt wurden, und der Dunkelheit in den Tälern zwischen den Wellen nutzen. Da ich bereits wusste, dass ich aus der Farbszene vor mir ein Schwarz-Weiß-Bild machen wollte, nahm ich das Bild absichtlich dunkel (durch Unterbelichtung) und mit einer sehr kurzen Verschlusszeit (1/8000 einer Sekunde) auf, wodurch gleichzeitig die Bewegung der Wellen gestoppt wurde.190 mm, 1/8000 einer Sekunde bei f/7,1 und ISO 400, mit Stativ

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Zum großen Teil denken wir bei großartiger Fotografie vor dem digitalen Zeitalter an Schwarz-Weiß-Bilder.

Düstere Stillleben aus dem Zweiten Weltkrieg. Prachtvolle Ansel-Adams-Landschaften des amerikanischen Westens. Klassische Kompositionen von Akten, Paprikaschoten und Muscheln von Edward Weston. Das alles und noch mehr ist Teil des kollektiven Schwarz-Weiß-Bewusstseins.

Als der Farbfilm kam, begannen wir selbstverständlich diese gelben Kästchen mit Dias zu füllen. Aber noch bis vor Kurzem waren Farbfotos nicht als Kunst anerkannt.

Damals, als noch Filme verwendet wurden, konnte man in Farbe oder in Schwarz-Weiß fotografieren. Eine große Kluft trennte ...

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