Kapitel 10. Flexibel und schemalos
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Eine der Stärken von relationalen Datenbanken ist ihre Fähigkeit, Datenstrukturen durchzusetzen. Du schränkst die Daten in einer relationalen Datenbank ein, indem du Tabellen und Spalten in diesen Tabellen definierst, die grundlegende Datentypen wie Zeichenketten, Daten und Zahlen enthalten, und dann Beziehungen zwischen den Tabellen definierst. SQL, die lingua franca der relationalen Datenbanken, ist ein Werkzeug, mit dem diese gut strukturierten, relationalen Daten in ein Format umgewandelt werden können, das von den Anwendungen verstanden wird. In den Anfängen der relationalen Datenbanken waren die Datentypen einfach, und die Menschen suchten in relationalen Datenbanken nach einer Struktur. Mit der Einführung von SQL:1999 begann sich das zu ändern. Der große Sprung in SQL:1999 bestand darin, dass Typen nicht mehr nur Primitive sein mussten, sondern auch Zusammensetzungen von Primitiven sein konnten. So konnten in Tabellenspalten Arrays, verschachtelte Tabellen und sogar benutzerdefinierte Typen gespeichert werden. Es entstanden spezialisierte Datentypen, die Netzwerke, Verschlüsselung, Volltextsuche, geografische Anwendungen und vieles mehr unterstützen.
Eine relationale Datenbank ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, Daten zu organisieren. Hier sind einige Alternativen zum relationalen Modell, die oft auch ...
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