Ins Internet per ISDN

ISDN[106], das digitale Telefon, wurde in Deutschland nach der Wiedervereinigung mit großem Tamtam von Deutschlands Monopol-Telefongesellschaft propagiert. Um das Internet zu erreichen, muss der Rechner sich einwählen, das funktioniert in vielerlei Hinsicht genau wie bei analogen Modems (siehe Seite 692), allerdings gibt ISDN dabei keine hässlichen Töne von sich. Anders als bei DSL wird aber selbst bei Flatrate-Tarifen gewählt. Deshalb war das ISDN-Telefonieren zur besten Tageszeit Mitte der 90er-Jahre – und vor dem Billigvorwahl-Preisknick – eine teure Angelegenheit. Die Daten-Durchsatzraten bei ISDN sind besser als die beim Modem, aber nicht »revolutionär« besser. 56 Kbit/s macht ein gutes Analog-Modem, ein einzelner B-Kanal ...

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