This is the Title of the Book, eMatter Edition
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-> also: manuell auf den Arbeitsseiten ziehen!!!
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Arbeitsseiten
(siehe Muster)
KAPITEL 1
Bloggen mit WordPress
Innerhalb von wenigen Minuten kann heute jeder Webbenutzer ein eigenes Weblog
einrichten und direkt mit dem Veröffentlichen von Gedanken, Artikeln und
Geschichten beginnen. Entscheidet man sich für einen der kostenlosen Weblog-
Hosting-Anbieter, so fallen noch nicht einmal Kosten für den Betrieb an. Trotzdem
bekommt man als Benutzer von den jeweiligen Services viele Möglichkeiten gebo-
ten. Von Kommentaren über Trackback bis hin zum Hochladen eigener Bilder bie-
ten die verschiedenen Services eine Menge Funktionen.
Die Nachteile solcher Services liegen auf der Hand: Einerseits finanzieren sich
Weblog-Hoster in der Regel über eingeblendete Werbung auf den Blog-Seiten und
andererseits hängt der Benutzer vollkommen vom Service ab. Unter Umständen
könnte ein mühsam aufgebautes Weblog innerhalb von Minuten aus dem Web ver-
schwinden, weil dem Hoster finanziell die Puste ausgegangen ist. Außerdem ist das
Nachrüsten des eigenen Weblogs mit Zusatzfunktionen oft schwierig oder sogar
unmöglich. Das reicht vom Einbinden externer Services über das Umprogrammie-
ren der Webseiten bis hin zum Gestalten eines eigenen Webdesigns. Normale kos-
tenlose Weblog-Hosting-Anbieter bieten solche Möglichkeiten meist nicht oder nur
in einem begrenzten Rahmen. Ein weiterer Negativpunkt ist die Internetadresse:
Meist muss man sich bei den Hostern mit einer Subdomain begnügen, die auf die
Herkunft des Services verweist, z.B. http://blogpeople.twoday.net. Eine individuelle
Internetadresse ist da deutlich schicker und einprägsamer.
Entscheiden Sie sich für eine eigene Website – wozu ich Ihnen rate –, dann müssen
Sie zwar ein wenig Geld ausgeben, doch schon für weniger als zehn Euro pro Monat
erhalten Sie bei den großen Webhostern wie Host Europe, Domain Factory oder
1&1 genau den Funktionsumfang, der für das erfolgreiche Betreiben eines Weblogs
nötig ist. Achten Sie darauf, dass Sie beim Funktionsumfang eigene PHP-Skripten
ausführen können und eine MySQL-Datenbank im Paket enthalten ist. Ihre
In diesem Kapitel:
•Warum WordPress?
WordPress installieren
Der erste Beitrag
Ein Impressum anlegen
Der Texteditor TinyMCE
Optionaler Auszug und benutzer-
definierte Felder
Den Blog-Slogan und das Datum
ändern
Ein WordPress-Design auswählen
458-X.book Seite 3 Dienstag, 28. November 2006 4:23 16
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Kapitel 1: Bloggen mit WordPress
Links
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Weblog-Artikel werden in der Datenbank in einzelnen Datensätzen abgelegt und
gespeichert. Gemeinsam mit der Datenbank erstellt das jeweilige Weblog-System
anschließend die nötigen Webseiten Ihres Blogs.
Eigener Webspace bietet Ihnen auch die Chance, weitere Software zu installieren.
Das könnte ein eigenes Fotoalbum, eine datenbankbasierte Umfrage, ein Podcast
oder auch ein eigener Flash-Music-Player sein.
Mit einem eigenen Weblog verhält es sich etwa wie mit einem eigenen Haus: Man
ist vergleichsweise unabhängig und kann bestimmen, welche Möbel (Plugins) in die
Wohnung gestellt, welchen Anstrich (Layout) das Eigenheim bekommt und welche
Gäste (Autoren) eingeladen werden. All das ist mit Open Source Weblog-System
WordPress hervorragend umsetzbar.
Warum WordPress?
Wer sich für ein Weblog-System auf eigenem Webspace entscheidet, dem wird eine
großartige Auswahl an Möglichkeiten geboten. Denn es gibt zahlreiche bewährte
Weblog-Systeme, die zum größten Teil sogar in Form von Open Source Software
frei zur Verfügung stehen. Zu den bekanntesten Blog-Systemen gehören unter ande-
rem Movable Type, Nucleus CMS, Textpattern, Plog, Drupal, pMachine, blosxom,
Serendipity und das in diesem Buch vorgestellte WordPress.
Das perfekte Weblog-System gibt es nicht, jedes hat seine Vor- und Nachteile.
Außerdem entscheiden bei der Wahl des richtigen Weblog-Systems die eigenen
Vorlieben. Während der eine Benutzer seine Artikel einfach nur in einem den gängi-
gen Webstandards entsprechenden Format veröffentlichen möchte, möchten Web-
designer ihrem Weblog gern einen eigenen Touch geben und benötigen dafür
Gestaltungsspielraum bei der Programmierung. Auf der anderen Seite gibt es Blog-
Enthusiasten, für die es nie genügend Plugins geben kann. Wiederum andere lieben
einen minimalistischen, übersichtlichen Webauftritt, der den Besucher nicht über-
fordert. Zu welchem Typ Sie gehören, müssen Sie selbst entscheiden. Das im Weite-
ren vorgestellte Weblog-System WordPress wird allen oben genannten Blog-Typen
weit gehend gerecht. Denn WordPress überzeugt mit vielen Pluspunkten, z.B.:
schnelle und unkomplizierte Installation
gut strukturiertes Backend samt hilfreicher Benutzeroberfläche für Autoren
eine große aktive (auch deutsche) Community
zahlreiche freie Layouts und Plugins
einfache Verwaltung von Link-Listen
freie Erhältlichkeit als Open Source-Software
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