O'Reilly logo

Stay ahead with the world's most comprehensive technology and business learning platform.

With Safari, you learn the way you learn best. Get unlimited access to videos, live online training, learning paths, books, tutorials, and more.

Start Free Trial

No credit card required

Wirtschaftspolitik in Deutschland 1917–1990

Book Description

In vier Bänden untersuchen die Autoren der Geschichtskommission beim Bundeswirtschaftsministerium die Kontinuitäten und Brüche der deutschen Wirtschaftspolitik von 1917 bis 1990. Die Bände 1 und 2 gelten dem Reichswirtschaftsministerium in Weimarer Republik und Drittem Reich. Die Bände 3 und 4 betrachten die Entwicklungen im geteilten Deutschland aus der Perspektive des Bundeswirtschaftsministeriums und der Staatlichen Plankommission der DDR.

Table of Contents

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Vorwort
  5. Inhalt
  6. Einleitung
    1. I Scheitern oder Chancen der Weimarer Republik?
    2. II Währungs- oder Bankenkrise 1931?
    3. III Einstellungen der Beamten zur Weimarer Republik
    4. IV Zu diesem Band
  7. Wirtschaftliche Zentralstellen in Deutschland bis zur Gründung eines eigenständigen Reichswirtschaftsamts 1917
    1. I Vorläuferinstitutionen und Aufgabenspektren auf der Ebene von Gesamtstaat und Einzelstaaten bis 1867
    2. II Staatliche Aufgaben im Blick auf die Wirtschaft im Norddeutschen Bund ab 1867 und im Deutschen Reich ab 1871
      1. 1 Organisatorische Differenzierung bis zur Übertragung dieser Aufgaben an das neue Reichsamt des Innern 1878
      2. 2 Das Reichsamt des Innern als Wirtschaftsressort des Deutschen Reiches von 1879 bis 1914
      3. 3 Strukturelle Problemlagen im Verhältnis von Staat und Wirtschaft vor 1914
    3. III Krieg und Kriegswirtschaft ab August 1914 als fast vollständiger Umbruch der Verhältnisse
      1. 1 Die Kriegs,verfassung‘ des Deutschen Reiches
      2. 2 Die Veränderung der Wirtschaftsordnung zur Kriegswirtschaft
      3. 3 Verschiebung der strukturellen Problemlagen durch den Krieg
    4. IV Die Entstehung des Reichswirtschaftsamts aus der Teilung des Reichsamtes des Innern im Krisensommer 1917
      1. 1 Die Kanzlerkrise im Juli 1917
      2. 2 Die Pläne zur Teilung des Reichsamts des Innern und zur Schaffung des Reichswirtschaftsamts
      3. 3 Schwander als designierter erster Staatssekretär des Reichswirtschaftsamts im „Berliner Regierungselend“
      4. 4 Helfferichs Einrichtung eines Reichskommissars für Übergangswirtschaft 1916
      5. 5 Schwander und die Idee einer Republik im deutschen Elsass-Lothringen
  8. Strukturwandel von Reichswirtschaftsamt und Reichswirtschaftsministerium im Übergang zur Weimarer Republik
    1. I Schwander als Schöpfer der Organisationsstruktur des neuen Reichswirtschaftsamts
      1. 1 Erste Pläne für die Organisation des neuen Reichsamts im Reichskommissariat für Übergangswirtschaft
      2. 2 Unterschiedliche Haltungen zu Moellendorffs Gemeinwirtschafts-Vorstellungen
      3. 3 Beteiligung von Fachleuten aus der Praxis an der Arbeit des RWA
      4. 4 Gesetzgebungsarbeit in der Sozialpolitik
      5. 5 Schwanders Rücktritt – nochmals „Berliner Regierungselend“
    2. II Organisation und Erweiterung der Aufgaben des Reichwirtschaftsamts unter Freiherr von Stein
      1. 1 Umsetzung von Schwanders Organisationskonzept und Integration des Reichskommissariats für Übergangswirtschaft
      2. 2 Tätigkeit in der Gesetzgebung und der Mangelverwaltung
      3. 3 Oktoberreformen 1918, Abtrennung des Reichsarbeitsamts und Rücktritt von Freiherr von Stein
    3. III August Müller als Chef des Reichswirtschaftsamts: Kurze Amtszeit, weitreichende Wirkungen
      1. 1 Müllers Reorganisation des RWA mit neuen Vorgesetzten von außen
      2. 2 Moellendorff als neuer Unterstaatssekretär und Müllers Idee von der ‚wohlverstandenen eigentlichen Volkswirtschaft‘
      3. 3 Das Scheitern des Gemeinwirtschaftsprogramms von Moellendorff unter Minister Wissell
      4. 4 Schlaglichter auf den Verwaltungsalltag im neuen Ministerium
      5. 5 Fernwirkung Moellendorffs jenseits der Gesetzgebung: Normierung, Typisierung und Rationalisierung im RWM
    4. IV Denk- und Arbeitsweisen der „Generation 1880“
  9. Das Reichswirtschaftsamt/Reichswirtschaftsministerium in der Formierungsphase 1917‒1923. Strukturen und AkteureVorbemerkung
  10. Vorbemerkung
    1. I Etat und ‚Personalkörper‘ des RWM
    2. II Das Personal des RWM. Zusammensetzung und Beschäftigtenkategorien
    3. III Frauen im RWM. Büroarbeit und Leitungsaufgaben
    4. IV Die Suche nach ‚sachverständigem‘ Personal
    5. Fazit
  11. Aus dem Alltag des Reichswirtschaftsministeriums während der Großen Inflation 1919–1923/24
    1. I Allgemeine Bemerkungen und inhaltliche Eingrenzung
    2. II Die Große Lage. Phasen der Entwertung der Mark
    3. III Währungspolitik
      1. 1 Inflationsursachen: Zahlungsbilanz- oder Quantitätstheorie im RWM?
      2. 2 Zahlungsbedingungen: Fakturierung in Mark oder Auslandswährung?
      3. 3 Kapitalimport und Schutz für deutsche Auslandsschuldner
      4. 4 Schweizerische Goldhypotheken in Deutschland
    4. IV Handelspolitik
      1. 1 Das ‚Loch im Westen‘
      2. 2 Das RWM als Diktator und Strafrichter: Totale Außenhandelskontrolle 1919–1923
      3. 3 Handelspolitische Interessen Deutschlands und Weichenstellungen im RWM. Robert Schmidt 1919 und Eduard Hamm 1924
    5. Fazit
  12. Wirtschaftsstatistik im Reichswirtschaftsministerium, in seinem Statistischen Reichsamt und im Institut für Konjunkturforschung
    1. I Der Erste Weltkrieg und die Krise der amtlichen Statistik in Deutschland
      1. 1 Improvisation 1920–1924
      2. 2 Statistik und Reparationsdiplomatie 1920–1923
      3. 3 Statistik und Hyperinflation
    2. II Statistik und die Stabilisierung der Weimarer Republik
      1. 1 Statistik und der Dawes-Plan
      2. 2 Rückkehr zur Normalität?
      3. 3 Konjunkturforschung
    3. III Das Statistische Establishment und die Krise der Weimarer Republik
  13. Navigation im Meer der Interessen
    1. Binnenwirtschaftspolitische Steuerungsinitiativen des Reichswirtschaftsministeriums
    2. Einleitung. Organisation und wirtschaftspolitische Zielsetzungen des RWM
    3. I Grundzüge der Konsumpolitik
      1. 1 Organisation und Stellenwert der Konsumenteninteressen
      2. 2 Preispolitik: Von der Konsumenten- zur Produzentenorientierung
      3. 3 Grenzen des legitimen Verbrauchs. Versuche der politischen Einhegung der Konsummoderne
    4. II Reformprojekte der Mittelstandpolitik
      1. 1 Versuche einer gemeinwirtschaftlichen Modernisierung: Justierungen der Gewerbeordnung
      2. 2 Fortschritt ohne echten Erfolg: Bemühungen um eine systematische Berufsausbildung
    5. III Wettbewerbspolitik in Anbetracht der Umstände
      1. 1 Geleitschutz für den Mittelstand: Protest und Protektion
      2. 2 Klein gegen Groß? Verteilungsasymmetrien und Preispolitik
      3. 3 Wettbewerbsordnung und Wettbewerbspolitik: Die Kartellfrage
      4. 4 Attentismus und Reformversuche
    6. IV Industriepolitik im Zeichen von Subventionen und Finanzhilfen
      1. 1 Instrument der Krisenintervention
      2. 2 Subventionen zur Förderung neuer Industriezweige
      3. 3 Strukturpolitik im Osten
    7. Zusammenfassung: Erfolgreiche Navigation im Meer der Interessen?
  14. Das Reichswirtschaftsministerium und die Außenwirtschaftspolitik: „Wir deutschen Pleitokraten, wir sitzen und beraten“
    1. I Reparationen. Die Suche nach eine konstruktiven Lösung
    2. II Stabilisierung und schwindender Einfluss des RWM
    3. III Die Ausrichtung des Außenhandels
    4. IV Konflikte über die Revision des Reparationsabkommens
    5. V Finanzieller Zusammenbruch
    6. VI Abschließende Überlegungen
  15. Schuldenkrise und Austerität
    1. Die Rolle des Reichswirtschaftsministeriums in der Deflationspolitik 1929–1931
    2. Einführung
    3. I Der Weg in die Deflation
      1. 1 Die Ausgangslage: politische Schulden und Goldstandardautomatismus
      2. 2 Vom Transferschutz zur Transferkrise
      3. 3 Verteilungskonflikt und Deflationspolitik: Das kritische Jahr 1929
      4. 4 Konflikt um die Young-Plan-Dividende
    4. II Republik ohne Kredit
      1. 1 Das Scheitern der Dillon-Read-Anleihe
      2. 2 Hilferdings Sturz und der Bedeutungsverlust des Reichswirtschaftsministeriums
      3. 3 Mit Schacht in die Alternative zur Deflationspolitik?
      4. 4 Deflationskonsens ohne Kürzungskonsens: das Ende der Großen Koalition
      5. 5 Deflation ohne Demokratie: Der Weg zur ersten Notverordnung
    5. III Zwei Spielarten der Deflationspolitik
      1. 1 Antikartellpolitik als Deflationspolitik
      2. 2 Von der Preissenkung zur Lohnsenkung
    6. IV Auslandskredit und Arbeitsbeschaffung
    7. V Arbeitsbeschaffung ohne Auslandskredit. Von den Lautenbach-Gutachten zum Lautenbach-Plan
  16. Konjunkturpolitik: Vom Beginn der Austerität 1929 bis zur sekundären Deflation 1931/32
    1. Einleitung
    2. I Vor der Wahrnehmung der sekundären Deflation
      1. 1 Haushaltsdefizite, Young-Plan-Verhandlungen und die Umkehr der Kapitalbilanz
      2. 2 Fritz Reinhardts Initiative zur Arbeitsbeschaffung aus inländischer Geldschöpfung
      3. 3 Das zweite Gutachten der Brauns-Kommission
    3. II Nach der Wahrnehmung der sekundären Deflation
      1. 1 Die Bankenkrise 1931 als Wende zu Arbeitsbeschaffungsplänen mit inländischer Kreditausweitung
      2. 2 Anton Erkelenz
      3. 3 Lautenbach, Röpke und Hahn
      4. 4 Forderungen nach inländischer Kreditausweitung aus Wirtschaftskreisen
    4. III Diskussionen und Pläne in Regierungskreisen
      1. 1 Lautenbach-Gutachten für die Konferenz der Friedrich-List-Gesellschaft im September 1931 und aus dem Februar 1933
      2. 2 Der Wagemann-Plan zur Reform des deutschen Geld- und Kreditsystems
      3. 3 Vorschläge zur aktiven Arbeitsbeschaffung aus dem RWM und dem Kabinett scheitern an der Reichsbank
    5. IV Ein Rückblick
  17. Abkürzungsverzeichnis
  18. Quellen- und Literaturverzeichnis
  19. Abbildungsverzeichnis
  20. Tabellenverzeichnis
  21. Register
  22. Die Autoren
  23. Fußnoten
  24. Titelseite
  25. Impressum
  26. Vorwort
  27. Inhalt
  28. Einleitung
  29. Willkür und Regelhaftigkeit. Personal und Organisation des Reichswirtschaftsministeriums im Dritten Reich
    1. I Sofortige Säuberung der Verwaltung 1933
      1. 1 Exzessive ‚Anti-Patronage‘ 1933 im Reichswirtschaftsministerium unter Hugenberg
      2. 2 Antisemitismus und Intrigantentum im nachgeordneten Statistischen Reichsamt 1933
      3. 3 Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums 1933 und sein Vollzug im RWM
      4. 4 Schicksale von entlassenen Beamten aus dem Umfeld des RWM
    2. II Ausdehnung haushaltsrechtlicher Freiräume 1933
      1. 1 Unbegrenzte Ausweitung der Geheimbewilligungen für die Reichswehr jenseits von Parlament und Rechnungshof
      2. 2 Anstieg der Pauschalausgaben und Aufblähung des Personals im Bereich des RWM
      3. 3 Spielräume des Reichsfinanzministeriums bei der Einhegung dieser Tendenzen
    3. III Entwicklung des Personalkörpers im RWM
      1. 1 Organisationsumbau durch Austausch des gesamten Führungspersonals im Zeichen des Vierjahresplans durch Göring 1937/38
      2. 2 Personalbogen für Hitlers Präsidialkanzlei als neue Quelle
    4. IV Regelhaftigkeit und Willkür in der Verwaltungspraxis des RWM
      1. 1 Spielräume innerhalb der Regelhaftigkeit: Die Ermöglichung der Auswanderung von Juden durch das RWM (1933 bis 1939)
      2. 2 Spielräume außerhalb der Regelhaftigkeit: Arvid Harnack im RWM und im Widerstand
      3. 3 Willkür und Korruption: Aneignung von jüdischem Vermögen und kriegswichtige Rohstofferschließung
    5. V Das Ende 1944/45: Widerstandsaktionen und Aktenvernichtung
  30. Das Ministerium Schacht und sein Einfluss
    1. I Der gescheiterte Vorgänger: Kurt Schmitt als Reichswirtschaftsminister (Juni 1933 – Juni 1934)
    2. II Die pseudo-berufsständische Organisation der Wirtschaft und das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit
    3. III Das Reichswirtschaftsministerium als Filiale der Reichsbank? Die Entscheidungsprozesse der Bankenpolitik und Kapitalmarktpolitik
    4. IV Achillesferse Handelsbilanz: Die Entstehung des Neuen Plans und die Grundsatzfragen nationalsozialistischer Handelspolitik
    5. V Die Entstehung des Aktiengesetzes von 1937
    6. VI Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935
  31. Die wirtschaftspolitische Achillesferse des „Dritten Reiches“: Das Reichswirtschaftsministerium und die NS-Außenwirtschaftspolitik 1933–1939
    1. Einleitung
    2. I Die Entwicklung der Devisenbewirtschaftung und die Rolle des RWM 1933–1939
      1. 1 Die Devisenbewirtschaftung vor der Machtergreifung 1931–1933
      2. 2 Importvorrang: Die Devisen- und Warenbewirtschaftung unter dem Neuen Plan 1934–1936
      3. 3 Die Mobilisierung der letzten Reserven: Die Devisenpolitik und der Vierjahresplan 1936–1939
      4. 4 Das Devisenrecht als Diskriminierungsinstrument 1933–1939
    3. II Das Reichswirtschaftsministerium und die Handelspolitik 1933–1939
      1. 1 Neue Methoden: Bilateralismus und Clearing
      2. 2 Neue Strukturen: Geographische und Warenzusammensetzung
      3. 3 Neue Akteure: Die Machtverschiebungen in der Handelspolitik
    4. III Prekäre Lösungen: Exportförderung, Ersatzstoffe und die Gewinnung deutscher Bodenschätze
      1. 1 Die Ersatzstoffproduktion und Steigerung der Bergbauförderung 1933–1939
      2. 2 Verzweifelte Versuche: Die Exportförderung ab 1935
    5. Fazit: Die versuchte Schließung der offenen Außenwirtschaftsflanke durch Rationierung, Autarkie und Bilateralismus 1933–1939
  32. Wirtschaftsstatistik 1933–1945
    1. I Das Statistische Reichsamt im Dritten Reich
    2. II Wirtschaftsstatistik und die Vorbereitung des Krieges
      1. 1 Die Industrieerhebungen des Statistischen Reichsamts
      2. 2 Der Industriezensus von 1933 und der Arbeitsplan von 1934
      3. 3 Das Reichsamt für Wehrwirtschaftliche Planung und die veröffentlichte Version des Industriezensus von 1936
    3. III Die Schätzung des jüdischen Vermögens durch das Statistische Reichsamt 1936
    4. IV Statistik und Ressourcenlenkung: Von der Friedensökonomie zur Kriegswirtschaft
    5. V Die Lenkung der Kriegswirtschaft: Reichswirtschaftsministerium und Planungsamt
      1. 1 Planungsorganisation
      2. 2 Vom Reichswirtschaftsministerium zum Rüstungsministerium: Das Planungsamt
      3. 3 Statistik und Planungstechnik
      4. 4 Die Statistische Leitstelle beim Statistischen Reichsamt und die Statistischen Schnellberichte zur Kriegsproduktion
    6. VI Das volkswirtschaftlich-statistische Informationssystem des Reichswirtschaftsministeriums 1944/45
      1. 1 Die Abteilung II/1 (Volkswirtschaftliches Referat) des Reichswirtschaftsministeriums
      2. 2 Einbindung der deutschen Industrie
      3. 3 Einbindung wirtschaftswissenschaftlicher und wirtschaftsstatistischer Sachverständiger
      4. 4 Reichswirtschaftsministerium und Statistisches Reichsamt
  33. Die Wirtschaftsabteilung des Militärbefehlshabers in FrankreichRegulierung und Lenkung durch die deutsche Besatzungsbürokratie (1939/40–1944)
    1. Einleitung
    2. I Installation der Besatzungsherrschaft
      1. 1 Vorarbeiten, Planungen und Personaldelegation
      2. 2 Personenauswahl und Aufbau der Kollaboration
      3. 3 Errichtung der Lenkungsinstitutionen zu Beginn der Besatzung
    3. II Ausgestaltung des kriegswirtschaftlichen Dirigismus
      1. 1 Basisarbeit
      2. 2 Ausschaltung des französischen Einflusses
      3. 3 Optimierung der Lenkung
    4. III Raubbau und Ressourcenentnahme
      1. 1 Abtransport von Rohstoffen
      2. 2 Amputation der französischen Wirtschaft
      3. 3 Arbeitskräftelenkung und Zwangsarbeit
      4. 4 Flankierung der Auslese- und Rassenpolitik
    5. Schlussbetrachtung: Charakter der Besatzungswirtschaft
  34. Das Reichswirtschaftsministerium und die nationalsozialistische Judenverfolgung 1933–1945
    1. Einleitung
    2. I Das Reichswirtschaftsministerium und nationalsozialistische Wirtschaftsverbrechen bis Ende 1937
      1. 1 Das Reichswirtschaftsministerium und die Verdrängung, Diskriminierung und Entrechtung der deutschen Juden nach 1933
      2. 2 Der Übergang zu einer aktiven Beteiligung des Reichswirtschaftsministeriums an der Zerstörung jüdischer Unternehmertätigkeit
    3. II Die neue Qualität der antijüdischen Wirtschaftspolitik bis zum Novemberpogrom 1938
      1. 1 Die Rolle des Reichswirtschaftsministeriums in der legalistischen antijüdischen Strategie in der ersten Jahreshälfte 1938
      2. 2 Das Reichswirtschaftsministerium und die Annexion Österreichs
      3. 3 Das Reichswirtschaftsministerium und die forcierte ‚Arisierung‘ jüdischer Gewerbeunternehmen im Deutschen Reich
      4. 4 Das Sudetengebiet: Neue Aufgaben für das Reichswirtschaftsministerium
      5. 5 Der Novemberpogrom 1938
    4. III Das Reichswirtschaftsministerium vom Novemberpogrom bis zum Angriff auf Polen am 1. September 1939
      1. 1 Das Ende jüdischer Unternehmertätigkeit nach dem Novemberpogrom
      2. 2 Das Reichswirtschaftsministerium und die „Zerschlagung der Resttschechei“ im März 1939
      3. 3 Die ‚Krieg-in-Sicht-Krise‘ 1939 und die Planungen im Reichswirtschaftsministerium
    5. IV Das Reichswirtschaftsministerium im Zweiten Weltkrieg und im Holocaust
      1. 1 Okkupationspolitik und Wirtschaftsplanung im besetzten Polen
      2. 2 Das Reichswirtschaftsministerium und die deutsche Expansion in Europa
      3. 3 Das Reichswirtschaftsministerium und der Holocaust
      4. 4 Das Reichswirtschaftsministerium in der letzten Kriegsphase
    6. Fazit: Das Reichswirtschaftsministerium, die Legalisierung von Unrecht bis 1939 und die Legalisierung von Gewalt während des Krieges
  35. Das Reichswirtschaftsministerium im Kriege
    1. I Organisatorische Mobilisierung
    2. II Neue Emissionspolitik
    3. III Bewirtschaftung des Mangels
    4. IV Die außenwirtschaftliche Flanke
    5. Schlussbemerkung
  36. Gab es ein nationalsozialistisches Wirtschaftssystem?
  37. Die langfristigen Wirkungen des Dritten Reichs
    1. I Wunder gibt es immer wieder
    2. II Gab es ein Rüstungswunder?
    3. III Die Kriegswirtschaft und die Ausgangsbedingungen der Nachkriegszeit
    4. IV Das Dritte Reich im langfristigen Wachstumstrend
    5. V Keine Gemeinschaft: Die wirtschaftliche Vernichtung der jüdischen Minderheit in Deutschland
    6. VI Linkssozialismus? Ungleichheit innerhalb der Volksgemeinschaft
    7. Schlussbemerkungen
  38. Abkürzungsverzeichnis
  39. Quellen- und Literaturverzeichnis
  40. Abbildungsverzeichnis
  41. Tabellenverzeichnis
  42. Personenregister
  43. Sach-, Orts- und Firmenregister
  44. Die Autoren
  45. Reihenübersicht „Wirtschaftspolitik in
  46. Fußnoten
  47. Titelseite
  48. Impressum
  49. Vorwort
  50. Inhalt
  51. Einleitung
  52. Die Staatliche Plankommission (SPK) und ihre Vorläufer 1945 bis 1990
    1. I Wirtschaftspolitische Steuerungs- und Planungsinstrumente 1945 bis 1950
      1. 1 Die zentralen Akteure
      2. 2 Das Ministerium für Planung
      3. 3 Die Gründung der Staatlichen Plankommission
    2. II Organisationsstruktur und Personalentwicklung der SPK in den 1950er Jahren
      1. 1 Organisationaufbau und Zuständigkeiten
      2. 2 Der Wandel der Organisationstruktur
      3. 3 Stellenpläne und Personalbestand
      4. 4 Der zentrale Apparat der SED
    3. III Die SPK und die Wirtschaftsreformen der 1960er Jahre
      1. 1 Das Ringen um die Vorherrschaft im planwirtschaftlichen System: Staatliche Plankommission und Volkswirtschaftsrat
      2. 2 Veränderungen in der Personalpolitik
      3. 3 Plankommission und Wirtschaftsführung in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre
    4. IV Die SPK in der Phase strukturpolitischer Erstarrung in den 1970er und 1980er Jahren
      1. 1 Der Rückgriff auf zentralistische Steuerungs- und Planungsinstrumente
      2. 2 Wirtschaftspolitischer Kompetenz- und Bedeutungsverlust der SPK in der Ära Honecker
      3. 3 Umbildung und Auflösung der zentralen Planungsinstitutionen
    5. Fazit
  53. Planwirtschaft, Ordnungs- und Preispolitik
    1. I Grundlegende Weichenstellungen in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1948/49)
      1. 1 Ordnungspolitische Ausgangssituation
      2. 2 Eigentumsordnung: Von der Bodenreform und Sequestrierung zum sächsischen Volksentscheid
      3. 3 Wirtschaftsregulierung: Von der Kommandowirtschaft zur zentralen Planbarkeit
      4. 4 Preispolitik vor der Währungsreform
    2. II Eigentumsumschichtung und Ausbau der Planwirtschaft 1948/49–1957
      1. 1 Zentrales Kontrollsystem und Enteignungspolitik
      2. 2 Der Agrarsektor zwischen Bodenreform und Kollektivierung
      3. 3 Währungsreform als ordnungspolitische Maßnahme
      4. 4 Institutionalisierung der zentralen Planwirtschaft
      5. 5 Grundlegung der Preispolitik
    3. III Mauerkrise und Reformperiode 1958–1970
      1. 1 Ordnungspolitik zwischen Planungseuphorie und Wirtschaftskrise
      2. 2 Grundzüge der Wirtschaftsreform
      3. 3 Kehrtwende im Reformkurs
      4. 4 Impulse der Akteure und Stellenwert der Reform
    4. IV Erstarrung und Zusammenbruch 1971–1990
      1. 1 Rezentralisierung und Konzentration
      2. 2 Stillstand trotz Reformversuchen
      3. 3 Subventionen und expansive Finanzpolitik
      4. 4 Ordnungspolitik 1989/90
  54. Wirtschaftsstatistik und der Aufbau der Planwirtschaft
    1. I Befehle der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) – Der Befehl Nr. 9
    2. II Das Statistische Zentralamt (StZA) und die Industrieberichterstattung
    3. III Das StZA, die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) und die statistischen Vorarbeiten zum Zweijahrplan
    4. IV Die Staatliche Zentralverwaltung für Statistik in der etablierten Planwirtschaft
    5. Fazit
  55. Energie- und Rohstoffpolitik
    1. I Wiederaufbau, Verstaatlichung und Anfänge der Planwirtschaft (1945–1952)
      1. 1 Die Ausgangslage
      2. 2 Wiederingangsetzung der Produktion
      3. 3 Verstaatlichung und Anfänge der Wirtschaftsplanung
      4. 4 Die Energiewirtschaftsverordnung vom 22. Juni 1949
      5. 5 Das schwerindustrielle Paradigma
      6. 6 Die Energiewirtschaft an der Leistungsgrenze
    2. II Schwerindustrielle Rohstoffwirtschaft: Eisen, Stahl und Uranerz (1951–1955)
      1. 1 Entscheidung für Importsubstitutionen bei Eisen und Stahl
      2. 2 Autarkieprojekte: Niederschachtöfen, Braunkohlenhochtemperaturkoks und Kupferschiefer
      3. 3 Reduzierung der Wachstumsziele
      4. 4 Uranerz für das sowjetische Atomprojekt: Die Wismut AG
    3. III Kohle- und Energieprogramme (1954–1965)
      1. 1 Die Kohle- und Energieprogramme von 1954 und 1957
      2. 2 „Schwarze Pumpe“: Braunkohlenveredelung in der Niederlausitz
      3. 3 Energieverordnungen zur Reglementierung von Produktion und Verbrauch
      4. 4 Das „weiße Gold“: Exportgut Kali
      5. 5 Frühe Kernenergiepläne
    4. IV Erdöl und Erdgas (1958–1970)
      1. 1 Das Chemieprogramm
      2. 2 Erdöl- und Erdgassuche in der DDR
      3. 3 Rohöl aus der UdSSR
      4. 4 Sowjetisches und ostdeutsches Erdgas
      5. 5 Ansätze für eine energiepolitische Wende
    5. V Stabilisierungsversuche (1970–1979)
      1. 1 Die Energie- und Wachstumskrise von 1970/71
      2. 2 Reaktionen auf die Ölkrise 1973/74
      3. 3 Ausbau der Braunkohlenförderung
      4. 4 Atomstrom
      5. 5 Investitionsbeteiligungen zur Erschließung von Rohstoffen im RGW
      6. 6 Das Kaliprogramm
    6. VI Zurück zur Kohle (1981–1990)
      1. 1 Zahlungsbilanz- und Rohstoffpreiskrise
      2. 2 Heizölablösung und Ausbau der Kohlechemie
      3. 3 Einheimische Rohstoffe um jeden Preis
      4. 4 Investitionsbeteiligungen in der UdSSR
      5. 5 Energiepolitik in der Sackgasse
      6. 6 Letzter Ausweg: deutsch-deutsche Kooperation?
      7. 7 Auf dem Weg zur deutschen Einheit: Der Stromvertrag
  56. Entwicklung und Blockaden des Planungssystems für Forschung und Technik
    1. I Die Ausweitung des Planungssystems auf die angewandte Forschung (1948–1950)
    2. II Ein „Kellergewölbe zur Sammlung von Forschungswünschen“? Das Zentralamt für Forschung und Technik der Staatlichen ­Plankommission
    3. III Die Übertragung von Kompetenzen an den Forschungsrat
    4. IV „Die leitende Hand im Staatsapparat fehlt“: Das Scheitern der Reformansätze in der Forschungspolitik (1957–1961)
    5. V Von der „Ökonomisierung“ und Zentralisierung zur Verharrung
    6. Fazit
  57. Lebensstandard und Konsumpolitik
    1. I Ernährungspolitik in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1949): Zwangsbewirtschaftung, Schwarzmarkt und Verwaltungsaufbau
      1. 1 Sozioökonomische Rahmenbedingungen
      2. 2 Verwaltungsaufbau unter sowjetischer Ägide
      3. 3 Genossenschaftswesen und Abgabesystem
      4. 4 Gründung der Handelsorganisation (HO)
      5. 5 Lebensmittelkarten und Reaktionen auf die Versorgungslage
      6. 6 Sowjetische Lebensmittellieferungen
    2. II Konsumpolitik zwischen Planungseuphorie und Versorgungskrise (1949–1953)
      1. 1 Die Staatliche Plankommission und ihre konsumpolitische Ausrichtung
      2. 2 Bekämpfung von „Wirtschaftsverbrechen“ und die personalpolitischen Folgen für das Ministerium für Handel und Versorgung
      3. 3 „Aufbau des Sozialismus“ und erster Kollektivierungsanlauf
      4. 4 Versorgungskrise und Volksaufstand
    3. III Rückkehr zur Normalität? Konsumpolitik und Versorgungslage vor dem Mauerbau (1953–1961)
      1. 1 Konsumpolitischer Neuanfang?
      2. 2 Versorgungslage und Lebensstandard
      3. 3 Die Aufhebung der Rationierung
      4. 4 Konsumversprechen und Rückkehr der Krise
    4. IV Erweiterung und Verwissenschaftlichung eines Politikfeldes: Auf dem Weg zur Planbarkeit des Lebensstandards (1961–1971)
      1. 1 Aufbruchsstimmung und vorübergehende Konsolidierung der Versorgungslage
      2. 2 Aufwertung der Nachfrageseite: Die Lebensstandard-und Bedarfsforschung in der DDR
      3. 3 Versorgung mit hochwertigen Konsumgütern und Aufbau neuer Handelsstrukturen
    5. V Markenzeichen des real existierenden Sozialismus – Konsumpolitik zu Beginn der Ära Honecker (1971–1976)
    6. VI Konsumpolitische Ernüchterung und zunehmende Versorgungsengpässe (1976–1989)
      1. 1 SED-Preispolitik in der Sackgasse: Kaffeekrise 1977 und Ausbau der Exquisit- und Delikatläden
      2. 2 Krisenwahrnehmung, politische Erstarrung und anhaltende Versorgungsschwierigkeiten
    7. Fazit
  58. Außenwirtschaftspolitik zwischen Ostintegration und Westverschuldung
    1. I Über Zonengrenzen: Außen- und Interzonenhandel unter sowjetischer Besatzung
    2. II Systemetablierung und prekäre Planung: Außenwirtschaft von der Staatsgründung bis zum Mauerbau
    3. III Begrenzte Reformbereitschaft: Außenwirtschaftspolitik im NÖS/ÖSS
    4. IV Wettbewerbsschwäche und Krisenmanagement in den 1970er Jahren
    5. V Handlungsspielräume in der Schuldenfalle?
    6. Fazit
  59. Abkürzungsverzeichnis
  60. Quellen- und Literaturverzeichnis
  61. Personenregister
  62. Sach-, Orts- und Firmenregister
  63. Die Autoren
  64. Fußnoten