Carl-Ludwig Holtfrerich

Einleitung

An der Weimarer Republik (WR) haben sich Historiker die Zähne ausgebissen.1 Es würde hier zu weit führen, alle Autoren aufzulisten, die sich des Themas angenommen haben. Einige von ihnen haben mit ihren Untertiteln Akzente gesetzt: „Machtverfall in der Demokratie“ (K.D. Bracher), „Die improvisierte Demokratie“ (T. Eschenburg), „Selbstpreisgabe einer Demokratie“ (H.D. Erdmann/H. Schulze), „Demokratie ohne Demokraten?“ (R. Neebe), „Krisenjahre der klassischen Moderne“ (D.J.K. Peukert), „eine unvollendete Demokratie“ (H. Möller) und „Die überforderte Republik“ (U. Büttner).2 Andere Autoren haben ihre Akzentsetzung im Haupttitel vorgenommen, wie „Die verspielte Freiheit“ (H. Mommsen) und „Die ungeliebte Republik“ ...

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