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Ikonizität in Gebärdensprachen by Juliane Klann

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5. Ikonizität des Verbs

5.1 Einleitung

In bisherigen Untersuchungen der DGS wurden die Verbformen in erster Linie unter Berücksichtigung ihrer formalen Seite und ihres arbiträren Charakters beschrieben (z.B. Happ 2005: 14-20; Happ & Vorköper 2005: 89-109; Boyes Braem 1995: 55-105; Prillwitz et al. 1985: 68-79).31 Demgegenüber soll in diesem Kapitel gezeigt werden, dass sie weitgehend durch ikonische Prinzipien wie die in den Kapiteln 2 und 4.2 vorgestellten bestimmt sind. Dabei geht es vor allem um komplexe Verbformen, denn obwohl die DGS die Verbalkategorien Tempus und Modus ausschließlich mittels freier Lexeme ausdrückt (z.B. Temporal- oder Modaladverbien wie ;gestern‘, ,später‘, ,vielleicht‘ usw.; Kutscher 2007: 94; Prillwitz et al. 1985: ...

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