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Ungewohnte Perspektiven
In der heutigen Zeit ist es unglaublich schwierig, als Fotograf noch Dinge zu entdecken, die noch niemand so gesehen hat. Vielleicht sollte man diesen Anspruch auch gar nicht stellen, denn machen wir uns nichts vor: In der Fotografie ist nahezu alles schon ausgedrückt worden, was sich nur ausdrücken lässt, und ungewohnte Perspektiven gab es schon zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Der russische Fotograf Alexander Rodtschenko war der erste, der die Welt buchstäblich auf den Kopf gestellt hat. Heute, etwa 120 Jahre später, würden seine Fotografien immer noch als modern und außergewöhnlich gelten, denn er hat die Kamera häufig einfach gekippt, um bei architektonischen Sujets eine besondere Dynamik herauszuarbeiten. ...
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