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Mit Bewegungsunschärfe gestalten
Unschärfe auf Fotos hat sich längst einen Platz in der Kunstfotografie der Gegenwart erobert. So hat z. B. der Fotokünstler David Armstrong unter anderem in New York Bilder fotografiert, bei denen er einfach den Auszug des Objektivs unscharf gestellt hat. Seine Bilder wirken wie Zeugnisse aus einer Traumwelt.
Hier soll es aber vor allem um Bewegungsunschärfe gehen. Dieses Thema hat gewiss der Fotokünstler Michael Wesely an die Grenzen geführt. Seine teilweise einjährigen Belichtungen vom Potsdamer Platz sind international ausgestellt worden.
Technisch betrachtet, sind Langzeitbelichtungen heute kein Problem mehr, denn die meisten guten Digitalkameras haben eine Funktion »Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen«, ...
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