2 Mengen
Die Anfänge der Mengenlehre gehen auf Georg Cantor5 zurück. Mit ihr wurde das Begriffsgerüst geschaffen, das heute als unabdingbar für formales Vorgehen in der Mathematik betrachtet wird. Im Zuge der kulturellen Wende der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts setzte sich die Mengenlehre sogar als Schulstoff durch. Vielleicht geschah das nicht immer ganz altersgemäß, zweckhaft und fachgerecht6. Inzwischen scheint sie an der Schule wieder mehr in den Hintergrund getreten zu sein.
„Alle Mathematiker sind sich darüber einig, dass jeder Mathematiker ein wenig Mengenlehre kennen muss; die Uneinigkeit beginnt, sobald man zu entscheiden versucht, wie viel ein wenig ist.“ – das schrieb Paul R. Halmos7 im Vorwort seiner klassischen „Naive(n) ...
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