Kapitel 23. Daten in einer Box: Persistente Speicherung
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Ein Computer kann etwas, was die meisten Menschen nicht können: Er kann in einem Karton eingeschlossen in einem Lagerhaus stehen.
Jack Handey
Ein aktives Programm greift auf Daten zu, die im Arbeitsspeicher (Random access memory, RAM) gespeichert sind. RAM ist sehr schnell, aber teuer und benötigt eine ständige Stromversorgung; wenn der Strom ausfällt, gehen alle Daten im Speicher verloren. Festplatten sind langsamer als RAM, haben aber mehr Kapazität, kosten weniger und behalten die Daten auch dann noch, wenn jemand über das Stromkabel stolpert. Aus diesem Grund wurde in Computersystemen viel Aufwand betrieben, um den besten Kompromiss zwischen der Speicherung von Daten auf Festplatten und im Arbeitsspeicher zu finden. Als Programmierer/innen brauchen wir Persistenz: das Speichern und Abrufen von Daten auf nichtflüchtigen Medien wie Festplatten.
In diesem Kapitel geht es um die verschiedenen Arten der Datenspeicherung, die jeweils für unterschiedliche Zwecke optimiert sind: flache Dateien, strukturierte Dateien und Datenbanken. Dateioperationen wie Ein- und Ausgabe werden in Kapitel 20 behandelt.
Textdateien
Die einfachste Persistenz ist eine schlichte alte flache Textdatei. Das funktioniert gut, wenn deine Daten eine einfache Struktur haben und du sie alle zwischen Festplatte und Speicher ...
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