Kapitel 17: Serial Peripheral Interface SPI

Eine ebenfalls sehr häufig verwendete serielle Schnittstelle ist das Serial Peripheral Interface (SPI). Anders als beim I²C-Bus erfolgt hier die Ansteuerung der reichhaltig verfügbaren Peripherie (Echtzeituhren, externes RAM oder Flash-ROM, D/A- und A/D-Wandler usw.) aber nicht über Adressen: Hier wird das Zielgerät über eine Enable-Leitung ausgewählt. SPI wurde von der Firma Motorola entwickelt und von Beginn an für hohe Datenübertragungsraten im MHz-Bereich ausgelegt. SPI ist, ebenso wie I²C, ein synchrones Bussystem und benötigt daher ein Taktsignal, das vom Master generiert wird.

SPI ist ein Voll-Duplex-Bus. Das bedeutet, dass Daten gleichzeitig gesendet und auch empfangen werden können. Um das ...

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