Teil II. Liefern
Als produktorientierter Ingenieur solltest du dich bei der Vorbereitung einer großen Veröffentlichung intensiv mit der Frage beschäftigen, wie du die Nutzer davon überzeugen kannst, dass dein Produkt das tut, was es soll.
Beliebte Social-Media-Unternehmen haben in dieser Hinsicht Glück. Sie haben eine große, nachsichtige Nutzerbasis und extrem leistungsfähige Software-Vertriebsmechanismen – Newsfeeds. Sie können experimentelle Produkte schnell auf den Markt bringen und sie, egal ob es sich um Umfragen, Spieleinladungen, Veranstaltungen, Gruppen, Videos oder Geschichten handelt, über ihren Feed an einen kleinen Prozentsatz der Nutzer verteilen, Feedback und Kennzahlen einholen und A/B-Tests durchführen.
Am anderen Ende des Spektrums haben Start-ups für selbstfahrende Autos Pech. Sie müssen jahrelang iterieren, bevor sie etwas an Kunden ausliefern können. Sie stellen Fachleute ein, die sich um ihre Autos kümmern und Daten sammeln, bis sie ein Maß an Zuverlässigkeit erreichen, das über das menschliche Niveau hinausgeht – mit anderen Worten, sie müssen tödliche Unfälle auf mehr als 99,999999 % der gefahrenen Kilometer vermeiden.
Diese Ansätze haben nur wenig gemeinsam. Der einzige gemeinsame Aspekt ist, dass sie alle ihre Produkte validieren.
Tipp
Lass dein Produkt von Nutzern validieren.
Die Validierung deines Produkts durch Nutzer führt dazu, dass wichtige offene Fragen dazu beantwortet und auch Probleme entdeckt werden, an die du nicht gedacht hast.
Die nächsten ...
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