Kapitel 4. Design zum Verstehen
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Ein Rahmen ist eine Möglichkeit, eine kleine Welt um etwas herum zu schaffen... Gibt es eigentlich irgendetwas in einem Werk, das kein Rahmen ist?
Brian Eno
In diesem Kapitel werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:
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Wie Menschen erkennen, wo sie sind und was sie dort tun können
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Placemaking in der physischen Welt und in Informationsumgebungen
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Grundlegende Ordnungsprinzipien, um Informationsumgebungen verständlicher zu machen
Wir verstehen Dinge nur im Verhältnis zu etwas anderem. Der Rahmen um ein Gemälde verändert unsere Wahrnehmung, und der Ort, an dem der Rahmen hängt, verändert sie noch mehr: Wir verstehen ein Bild, das im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt ist, anders als eines, das in einem Gemeinschaftsbad in einem schäbigen Hotel hängt. Der Kontext ist wichtig.
Bei der Gestaltung einer Informationsarchitektur geht es um eine neue Art der Raumgestaltung: Sie verändert die Art, wie wir Informationen wahrnehmen und verstehen. Wie (Gebäude-)Architekten sind auch Informationsarchitekten bestrebt, Umgebungen zu schaffen, die für Menschen verständlich und nutzbar sind und die mit der Zeit wachsen und sich an die Bedürfnisse der Nutzer und ihrer Organisationen anpassen können.
In Kapitel 3 haben wir gesehen, wie die Informationsarchitektur Designern dabei helfen kann, Dinge leichter auffindbar ...
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