Der neue handlungstheoretische Ansatz
te man vielleicht geneigt sein, das zu bestreiten. Denn ist es nicht so, dass
auch die realistische Semantik, wie wir in 1.1.3 gesehen haben, die Bedeu-
tung von Ausdrücken durch Rekurs auf Nicht-Sprachliches erklärt? Die
Bedeutung von Eigennamen oder von Prädikaten z. B. wird ja in ihr aus-
drücklich als eine diesen Ausdrücken zugeordnete nicht-sprachliche Enti-
tät bestimmt, also z. B. (extensional) als ein Ding bzw. als eine Menge von
Dingen oder (intensional) als Menge von Dingen bzw. als Mengen von
Mengen von Dingen, und die Bedeutung eines Satzes (intensional) als
dessen Wahrheitsbedingungen, d. h. als Menge möglicher Welten. Das ist
nun zwar richtig, hat mit der