Georg Meggle
Dabei sah Searles (nicht nur programmatischer) erster Zugriff doch in
der Tat viel versprechend aus. Denn sein Schritt (i) enthält bereits das
Grundmodell, von dem sich (in § 3) noch zeigen wird, dass von ihm
ausgehend eine wirklich brauchbare Bestimmung (sowohl der kommuni-
kativen Rolle als auch des Inhalts) von Äußerungsakten zu gewinnen ist,
nämlich das Gricesche. Searles – in Schritt (ii) enthaltener – Fehler war
nur: Er meinte, dieses Modell sofort so abändern zu müssen, dass es zu
dem, was ihn ausschließlich interessierte – es ist die bereits durch die
Bedeutung des geäußerten Ausdrucks festgelegte Bedeutung von Äuße-
rungsakten! –, auch tatsächlich passt.