Die Basis: Handlungstheorie
G(X,A) besagt demnach: A ist eine logische Folge dessen, was X faktisch
glaubt. Da nun aber jedermann Grund hat, logische Folgen von dem von
ihm faktisch Geglaubten und insbesondere keine Widersprüche zu glau-
ben, besagt der rationale Glaubensbegriff G(X,A) demnach dasselbe wie:
X hat (aufgrund dessen was er faktisch glaubt) Grund zu glauben, dass A.
Mit den obigen Prinzipien sind die Axiome bzw. Regeln der Logik des
Begriffs des starken (rationalen) Glaubens formuliert; und in Überein-
stimmung mit ihnen wird im Folgenden der Ausdruck G(X,A) ausschließ-
lich verwendet. Im Rahmen der intensionalen Semantik interpretiert wur-
de G(X,A) erstmals in der Pionierarbeit Hintikkas (1962); das
Standardwerk, ...