Georg Meggle
hätte, wenn er statt Philosoph Sprachwissenschaftler geworden wäre,
charakterisiert diese Zusammenhänge recht treffend. Und in den letzten
Jahren wird denn auch Sprechakttheoretisches eher in linguistischen als in
philosophischen Blättern abgehandelt.
Das muss kein schlechtes Zeichen sein. Eine derartige Ausdifferenzie-
rung aus dem Bereich der Philosophie könnte, wie schon des Öfteren in
deren Geschichte, geradezu ein Zeichen wissenschaftlichen Fortschreitens
sein. (Man denke nur an die entsprechende Verselbständigung der Natur-
wissenschaften, der Mathematik und, noch gar nicht so lange her, der
formalen Logik. Nun, wie dem im Falle der Sprechakttheorie auch sein
mag – gegenüber Wittgensteins ausschließlich ...