Georg Meggle
dass zwischen ihnen eine empirische Korrelation besteht. Denn andern-
falls wäre jeder Versuch, Reaktionen durch Reize zu erklären, per defini-
tionem zirkulär und somit völlig witzlos. Reize sind nach Voraussetzung
eben nur solche, wenn die entsprechenden Reaktionen auf sie hin tatsäch-
lich erfolgen. Nur wo der Nachweis für eine bestimmte empirische Korre-
lation zwischen den als „Reiz“ bzw. als „Reaktion“ bezeichnenden Ereig-
nissen bereits erbracht ist, hat demnach die Behauptung, dass das
betreffende Ereignis bzw. Verhalten für den betreffenden Organismus ein
Reiz bzw. eine Reaktion ist, überhaupt erst einen nicht-trivialen, empiri-
schen Gehalt.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die mit diesen