Georg Meggle
Daraus ergibt sich aber mit der von uns bereits (in 1.4.7) akzeptierten
Grundidee Alstons, wonach Ausdrucks-Bedeutungen vermittels von
Äußerungs–Bedeutungen (insbesondere: die deskriptive Bedeutung eines
Ausdrucks vermittels von Äußerungs-Inhalten) zu bestimmen sind, bereits
die Falschheit von D.I. und D.II.2. Diese letztere These D.II.2 ist, so es
eine Steigerung gibt, sicher der (im oben erklärten Sinne) aller-
‚analytischste‘ Satz der Sprechakttheorie. Zu retten ist aber auch sie nicht.
Ein Äußerungsakt wäre keine Aufforderung, wenn mit diesem Akt nicht
beabsichtigt würde, dass der Aufgeforderte etwas tut; und ein Äußerungs-
akt wäre keine Informationshandlung, wenn mit ihm nicht berücksichtigt ...