Der neue handlungstheoretische Ansatz
deutungen zuweist“; das pragmatische Paradigma hingegen betrachtet
Sprache als „ein soziales Phänomen“, als einen „Teil der Naturgeschichte
des Menschen.“
Aber auch wenn diese Charakterisierung richtig ist, zum Kern der
pragmatisch-semantischen Sache führt sie für sich genommen noch nicht.
Zwischen „These“ und „Antithese“ besteht kein Gegensatz: Die erstere
betrifft „eine Sprache“, die letztere hingegen „die Sprache“. Und so könn-
te auch ein Vertreter des realistischen Paradigmas beiden Seiten – der
„These“ wie der „Antithese“ – beipflichten, und wird das, falls er es nicht
auf eine Leugnung offenkundiger Tatbestände anlegt, gewöhnlich auch
tun. Und er wird in der ...