Georg Meggle
auch in der Linguistik bis hin zu deren revolutionärer Veränderung durch
N. Chomsky (1957) zur dominierenden Richtung wurde.
In dieser groben Form, wonach sprachliche Ausdrücke bzw. Zeichen
im Allgemeinen (also auch kommunikative) auf uns nicht anders als Reize
im Sinne des angegebenen Experiments wirken, d. h. bei uns unmittelbar
eine Reaktion auslösen, erweist sich dieser Ansatz aber bereits auf den
ersten Blick als nicht vertretbar. Oft führen Äußerungen von Ausdrücken
oder Zeichen bei uns zu überhaupt keiner Reaktion. (Viele Leute gehen,
auch wenn die Ampel rot zeigt, trotzdem über die Straße.) Und oft ist die
Reaktion, zu der sie führt, keine unmittelbare, sondern eine, die erst später
eintritt. (Wenn ich auf ...