Georg Meggle
erfüllt ist. Daraus, dass Ödipus glaubt, dass ihm der entgegenkommende
Fremdling nach dem Leben trachtet, kann man dann und nur dann schlie-
ßen, dass Ödipus glaubt, dass ihm sein Vater nach dem Leben trachtet,
wenn Ödipus glaubt, dass der ihm entgegenkommende Fremdling sein
Vater ist.
Hingegen ist die Quantifikation innerhalb von Glaubensausdrücken
(sofern dort keine weiteren derartigen oder sonstigen intensionalen Aus-
drücke vorkommen) wieder unproblematisch: Der Schluss von der de dicto
Formulierung (1) auf die de dicto Formulierung
(4) a glaubt, dass jemand/etwas die Eigenschaft F hat
bzw. der entsprechende Schluss von (1*) auf die Formulierung
(4*) G(a,VxF(x))
gilt (wegen RG) wiederum ohne ...