Die Basis: Handlungstheorie
3.3.3 Glauben de re und de dicto
Wann in Glaubenskontexte (allgemeiner: in intensionale Kontexte) quanti-
fiziert werden darf und wann nicht, die Beantwortung dieser Frage stellt
zweifellos das zentrale und von daher auch am meisten diskutierte Prob-
lem der epistemischen (wieder allgemeiner: der intensionalen) Logik dar.
Dabei ist, wie am ausführlichsten und klarsten bisher Lenzen (1978) und
(1980) gezeigt hat, eine Lösung dieses Problems relativ einfach. Sie liegt in
der systematischen Anwendung einer bereits der mittelalterlichen, wenn
nicht schon der antiken Philosophie bekannten Unterscheidung zwischen
Modalitäten de re und de dicto. Diese Unterscheidung ist also nicht nur bei
Glaubenskontexten ...