Georg Meggle
nicht-p. Und X lässt zu, dass p, heißt: X kann p verhindern, tut es aber
nicht.
Der Handlungsbegriff wie auch die mit ihm verknüpften weiteren
praxiologischen Begriffe sind intensionale Begriffe; ihre Logik ist daher im
Rahmen einer entsprechenden intensionalen Semantik zu entwickeln. Eine
derartige Handlungslogik wurde in ihren Grundzügen erstmals in Åquist
(1974) skizziert; vgl. hierzu auch Kutschera (1980) sowie (1986).
Für den oben erwähnten Handlungsbegriff modifiziert und in wesent-
lichen Punkten erweitert wurde diese Skizze in Kutschera (1980). An die-
sen Vorschlägen, die wie Kutschera selbst betont, einer extensiven Dis-
kussion erst noch bedürfen, wird sich der weitere Ausbau einer solchen
Logik ...