Georg Meggle
ihr zu folgen: Ihre Sprechakte kommen ohne Rekurs auf sprachliche Be-
deutung nicht aus.
Wir reden also besser, weil weniger irreführend, nicht davon, dass die
pragmatische Semantik von Äußerungen (Sprechakten) ausgeht, sondern
davon, dass sie von kommunikativen Handlungen – d. h. also, allgemeiner
gesagt: von speziellen konkreten Handlungen – ausgeht. (Natürlich werden
wir dort, wo es nicht mehr um den ersten Schritt einer pragmatischen Se-
mantik geht, ohne Gefahr wieder auf die alt vertraute Redeweise vom
Sprachgebrauch etc. zurückgreifen können.)
Erst mit dieser Einbettung des pragmatisch-semantischen Ansatzes in
den allgemeineren handlungstheoretischen Rahmen wird der wesentliche
Grundzug dieses ganzen